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Kategorie: Kartoffeln

Rote Emmalie ist Kartoffel des Jahres 2018.

Wir lieben bunte und alte Kartoffelsorten – denn wir finden nur die schmecken wirklich nach Kartoffeln. Das es solche Sorten – wie die Rote Emmalie – gibt und das diese mit viel Hingabe und Leidenschaft weiter gezüchtet werden, das verdanken wir Kollegen wie Karsten Ellenberg und zitieren dazu gerne einen Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung

Die „Rote Emmalie“ ist zur Kartoffel des Jahres 2018 gekürt worden.

Die Gekürte ist länglich und lecker, sie hat rotes Fruchtfleisch und kommt aus der Lüneburger Heide. Gezüchtet hat die Kartoffel des Jahres 2018 Bio-Bauer Karsten Ellenberg aus dem kleinen Barum bei Uelzen. Seine „Rote Emmalie“ hat es geschafft, die Jury teilte ihre Entscheidung auf der Biofach mit, der weltgrößten Messe für Naturkost und Naturwaren. Die Auszeichnung soll auf die Vielfalt bei den beliebten Knollen aufmerksam machen.

Ausgewählt hat Ellenbergs rötliches Baby ein Arbeitskreis, dem zehn Organisationen und Unternehmen angehören, darunter der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Anbauverband Bioland. Zur Wahl stehen nur Sorten, die ohne Sortenschutz-Gebühren angebaut werden können, weil der Züchter darauf verzichtet oder weil die Sorte älter als 30 Jahre ist. Dann ist der Sortenschutz abgelaufen, der, ähnlich einem Patent, das geistige Eigentum an Pflanzenzüchtungen schützen soll.

Kartoffel-Klassiker gerettet

Karsten Ellenberg ist kein Unbekannter. Der 55-Jährige mit dem klaren Blick hat als Retter des Kartoffel-Klassikers „Linda“ bundesweit Schlagzeilen gemacht. Der „Spiegel“ nannte ihn 2012 wegen seines Kampfes gegen die Saatgutkonzerne den „Kartoffel-Krieger“. Die beliebte Knolle sollte vom Markt genommen werden, weil sie kein Geld mehr brachte. 2004 lief der Sortenschutz aus. Ellenberg erreichte eine Zulassung in Großbritannien, damit durfte er „Linda“ auch wieder in Deutschland anbauen. Der Europäische Gerichtshof entschied dann 2012, dass Bauern auch Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und vermarkten dürfen.

„Ich bin ein freier Bauer und Unternehmer“, betont Ellenberg stolz. „Ich möchte selbst entscheiden, was ich anbauen und verkaufen will. Da möchte ich mir nichts von Saatgutkonzernen vorschreiben lassen.“ Es könne nicht angehen, dass Pflanzen vom Markt verschwinden, nur weil die Industrie keinen Gewinn mehr mit bewährten Sorten mache. „Es gibt in Europa noch etwa tausend zugelassene Sorten, aber auf dem Markt sind nur eine Handvoll.“ Daran sei auch der Handel schuld, dem es nicht darum gehe, möglichst viele Sorten im Angebot zu haben, sondern vor allem billige.

Vielfalt wird weniger

„Weltweit gibt es über 2000 zugelassene Sorten“, sagt Wilfried Stegmann, Sprecher und Initiator des Arbeitskreises. „Die Tendenz der Sortenvielfalt ist jedoch weltweit leider rückläufig“, bedauert er. Dabei gebe es allein in Deutschland 147 zugelassene Sorten von Speisekartoffeln. Dazu kämen 157 weitere, die in einem anderen EU-Land eingetragen seien und auch hierzulande angebaut würden. In Deutschland kämen nur wenige Sorten aus ökologischer bäuerlicher Züchtung, sagt Stegmann. Die meisten Neuzüchtungen stammten von internationalen Zuchtkonzernen. Heute ist China das größte Anbauland der ursprünglich in Südamerika beheimateten Knollen.

Geschmack, Robustheit, Ertrag und Lagerfähigkeit machen laut Ellenberg eine gute Kartoffel aus. „Die Rote Emmalie wurde gewählt, weil sie aus ökologischer Züchtung stammt und weil sie durch ihre rote Farbe auffällt“, sagt Arbeitskreis-Chef Stegmann. „Sie schmeckt würzig und hat eine ausgesprochen feine Konsistenz.“ Das rote Fruchtfleisch sei dem Pflanzenfarbstoff Anthocyan zu verdanken, der ähnlich auch bei Erdbeeren und Himbeeren vorkomme. „Anthocyane sind Antioxidative, ihnen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben“, sagt Stegmann.

Neuzüchtung kostet viel

Karsten Ellenberg sei als bäuerlicher Öko-Kartoffelzüchter in Deutschland etwas ganz Besonderes. „Ich bin mit den Kartoffeln groß geworden, schon mein Vater hat sie angebaut“, sagt Ellenberg. „Sie lassen sich gut anbauen und sind sehr ertragreich. Das ist nie langweilig.“ Bunte Bratkartoffeln seien seine Leibspeise. „Ich ess aber auch gern mal eine Pizza“, lacht er.

Über die Auszeichnung freut sich Ellenberg. Selektion sei nicht einfach, zwei bis drei Millionen Euro könnte die Neuzüchtung einer Sorte kosten. „Die hatten wir nicht“, sagt er. „Als kleiner Bauer wird man oft belächelt, aber wir haben es mit wenig Mitteln und unserem Können hinbekommen.“ Ellenbergs Hof hat 80 Hektar und zehn Angestellte. Ein Viertel der Fläche gehört den Kartoffeln, rund 100 Sorten werden dort angebaut. Er ist Mitglied von Bioland, dem bundesweit größten Verband für ökologischen Landbau. Ellenberg hat Partner in Kanada, als „Red Emmalie“ wird seine Züchtung auch in den USA angebaut.

In nicht all zu ferner Zukunft sollen die beiden Söhne Hannes und Julius den Hof übernehmen. „Dann hat Vater mehr Zeit für die Zucht“, sagt Julius Ellenberg. Der 26-Jährige hat Agrar-Betriebswirt und Marketing gelernt, er macht den Online-Shop. „Viel geht über Direktvermarktung“, sagt er, rund 80 Prozent der Kartoffeln verkauft der Hof über das Internet und den Hofladen. Und wird es weiter „Linda“ geben? „Unbedingt“, antwortet Julius Ellenberg.

Bunte Tomaten aus der Gärtnerei Drewes, Zucchini, Kürbisse und Kartoffeln vom Hof.

Der Sommer zeigt sich von seiner leckersten Seite – und das mit tollen Angeboten. 

Kommt vorbei und deckt Euch mit den leckeren bunten Tomaten aus der Gärtnerei Drewes aus Detmold ein. Frisch biozertifiziert – darüber hinaus hat sich Familie Drewes dem veganen Gartenbau verschrieben. Das Kilo gibt es diese Woche für nur 3,50 Euro / kg. Spontan haben wir unser Mittagsangebot auch noch um eine leckere Tomatensuppe ergänzt. Ein Grund mehr, mal zum Mittagessen bei uns vorbei zu schauen. 

Und auch bei uns auf den Felder wächst es richtig gut. Darum bieten wir Euch diese Woche unsere Zucchini für 2,50 Euro / kg an. Auch unsere ersten Kartoffeln der Sorten „Laura“ (vorwiegend festkochend) und „Nicola“ (festkochend) gibt es diese Woche für 2,50 Euro / kg. Die mehlig kochende im Innern schneeweiße und außen schwarze „Schwarze Ungarin“ bieten wir diese Woche für 2,80 Euro / kg an. Die ersten bunten Kartoffeln gibt es auch schon – hier kostet das Kilo 3,50 Euro.

Des Weiteren gibt es bereits jetzt die ersten Sommerkürbisse – ob Patisson oder Spaghettini – beide bringen für 2,50 Euro / kg tolle Rezeptideen mit.  

Habt Ihr schon damit begonnen mit weniger Verpackung einzukaufen? Dann ist der Sommer doch eine gute Zeit dafür! Bringt Eure Tupperware, Blechbehälter oder Vorratsgläser mit und befüllt diese mit all den tollen leckeren Dingen, die es bei uns im unverpackten Bereich gibt. Neu eingetroffen für alle unter Euch, die sich Ihr Müsli selber mischen – Amaranth-Pops. Aber es gibt noch viel, viel mehr … 

Zum Beispiel: 

  • Chiasamen
  • Leinsaat
  • Sesam
  • Mohn
  • Linsen
  • Kidneybohnen
  • Riesenbohnen
  • Sojabohnen
  • Kichererbsen
  • Erbsen
  • verschiedene Reissorten
  • Polenta
  • Quinoa
  • Grünkern
  • Buchweizen
  • Hartweizengrieß
  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Cashewkerne
  • Mandeln
  • unsere beliebte Nussmischung
  • getrocknete Aprikose, Feigen, Datteln
  • Sultaninen
  • getrocknete Mango
  • getrocknete Pflaumen
  • getrocknete Maulbeeren
  • getrocknete Aronia
  • kandierte schwarze Nüsse
  • kandierte Kürbiskerne
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Basismüslimischung
  • feine Haferflocken
  • Spaghetti
  • Vollkorn Spaghetti
  • Vollkorn Penne
  • Vollkorn Spirelli
  • Nudelhörnchen
  • Bauernspätzle
  • Lasagneplatten
  • Weizen und Weizenmehl Typ 1050
  • Dinkel und Dinkelmehl Typ 1050
  • Lichtkornroggen und Lichtkornroggenmehl Typ 1150
  • Waldstaudenroggen
  • Einkorn
  • Emmer
  • Nacktgerste
  • Nackthafer
  • Hirse
  • Teffmehl
  • Buchweizenmehl fein
  • Lupinenmehl getoastet
  • Rohrohrzucker
  • Steinsalz
  • Meersalz
  • Bunten Pfeffer
  • Kurkuma
  • Zimt und Zimtstangen
  • Senfkörner
  • Nelken
  • Paprika scharf
  • Paprika edelsüß
  • vegane Gummibärchen
  • Tee in grün, als Darjeeling und Ostfriesenteemischung
  • Wildfrüchtetee
  • „Schiet-Wetter“-Tee
  • Kräutertee „Sonnengruß“
  • Kräutertee „Blütenreigen“

 

Kochen Sie mit uns! Noch freie Termine in 2016.

Haben Sie Lust bekommen einfach mal mit uns zu kochen? Uns bei dem, was wir in unserer Küche so mit bunten Kartoffeln, vielseitigen Kürbissen, alten Getreidesorten, wilden Kräutern und fruchtigen Wildfrüchten anstellen über die Schulter zu schauen, um ganz neue Ideen und Impulse für Ihre Küche zuhause zu bekommen? Dann zögern Sie nicht und reservieren Sie sich gleich noch einen der freien Plätze in den noch in 2016 stattfindenden Veranstaltungen – einem raffiniert regionalem Outdoorkochkurs oder bei den ausgefallenen Genussaktionen, die wir in Kooperation mit www.erlebniskochen.de anbieten.

Aug 24

– AUSGEBUCHT! – Backkurs URGETREIDE

24. August|16:30-25. August|16:30
Sep 08

Wildkräuter FÜHRUNG

8. September|11:00-12:00
Sep 08

Wildkräuter WORKSHOP

8. September|13:00-14:30

Hofrezepte: Unser ZEIT-Kochtag-Menü

Gestern war es soweit – im Rahmen des ZEIT-Kochtages gab es bei uns auf dem Hof erstmals schon im April einen „Outdoor“-Kochkurs. Mit dabei waren Stella & Florian vom Blog „Food Fetisch“, die auch das tolle Titelbild gemacht haben. Hier geht es direkt zum Bericht der Beiden.

Für alle, die dabei waren und auch die, die nicht dabei sein konnten, hier die Rezepte zum Nachkochen:

Baumblätter-Salat

400 g junge Baumblätter
3 Blätter vom Wilden Meerrettich
2 geriebene Äpfel
8 Blätter Weinbergknoblauch, fein gehackt
3 EL Olivenöl
4 EL Löwenzahnessig
1 EL Quittensenf
etwas Rohrohrzucker oder Honig
Meersalz
Pfeffer
1 Hand voll Taubnesselblüten (weiß, rot, gelb)

Öl, Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer gut miteinander verrühren, so dass eine dickflüssige Soße entsteht.

Den Salat mit den restlichen Zutaten anrichten und das Dressing über dem Salat verteilen, mit den Blüten bestreuen

Kartoffel-Stockbrot

250 g Dinkelvollkornmehl
100 g gekochte, zerstampfte Kartoffeln
50 g rohe, geriebene Kartoffeln
1 Pck. Hefe
40 ml Kochwasser der Kartoffel
1 EL gehackte Wildkräuter
1/2 TL Meersalz
12 Haselästchen von ca. 30 cm Länge

Stockbrotteig gut verkneten und 10 Minuten durchkneten. Dann 1 Stunde gehen lassen an einem warmen Ort.

Jetzt die Wildkräuter einkneten. Den Teig in 12 Portionen teilen und 15 cm lange Stangen auf einer bemehlten Fläche rollen. Die Stücke um die Haseläste wickeln. Die Stockbrote ca. 30 Minuten gehen lassen dann in eine heiße Pfanne geben und ca. 5 – 10 Minuten in der geschlossenen Pfanne backen lassen.

Wildkräuter-Quark

2 Handvoll Wildkräuter
(Gundermannblätter, Schafgarbe, Giersch, Sauerampfer, Bergknoblauch, Pimpinelle, Taubnessel, Knoblauchsrauke, Löwenzahn)
500g Magerquark
200 g saure Sahne
3 EL Sahne
Meersalz,
Pfeffer

Alle Kräuter, getrennt gesammelt, verlesen, waschen und fein hacken. Quark mit saurer Sahne und Sahne cremig rühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Kräuter hinzugeben und durchmischen. Mit ein paar Gundermannblüten dekorieren.

Backkartoffeln

Pro Person 1 große Red Fantasy Kartoffel
waschen und sauber bürsten.
Die Kartoffeln in einer großen Pfanne nebeneinander legen.

½ Tasse Wasser
angießen. Deckel schließen und die Kartoffeln 30 Min. über dem Feuer garen. Zu den Kartoffeln Wildkräuter reichen.

Mahonien-Limonade

1/2 Hand voll Mahonienblüten
5 Stängel Giersch
5 Stängel Waldmeister
2 Zitronen
1 EL Honig
2 l Wasser

Alle Kräuter grob hacken, mit dem Saft von 2 Zitronen pürieren und den Honig dazugeben. Alles gut vermischen und kalt stellen. Vor dem Servieren den Ansatz durch ein Sieb streichen und mit Wasser aufgießen. Wer mag gibt Blüten-Eiswürfel in Gläser und gießt dann mit der Limonade auf.

Japanischer Knöterich Dessert

800 g Knöterichsprossen
putzen, waschen, in feine Ringe schneiden, einige Köpfe zurück legen, dann in

750 ml Beerensaft
die Knöterichringen gar kochen.

300 g Rohrohrzucker
mit

1 Pck Apfelpektin
vermengen und zu dem Knöterich geben. Alles noch einmal aufkochen und 2 Min. sprudelnd weiter kochen lassen. Das Kompott in 12 Gläser füllen und kalt stellen. Das erkaltete Kompott mit Sahne dekorieren und jedes Glas mit einem Knöterichsprossen- Köpfchen anrichten.

Wir wünschen Guten Appetit!

Lust auf mehr Kocherlebnisse auf unserem Hof bekommen? Dann melden Sie sich doch gleich für einen unserer nächsten Kochkurse an.

 

Foto: LWL

Food Assembly Lage startet am Mittwoch!

Liebe Genießer in Lippe,

ab Mittwoch gibt es für Euch eine Anlaufstelle um Euch mit frischen, regionalen Produkten zu versorgen – denn die Food Assembly Lage öffnet im LWL-Ziegeleimuseum ihre Türen! Noch bis heute Abend läuft der erste Verkauf – denn die Besonderheit bei der Food Assembly ist, das alle Produkte zuvor online bestellt werden. Vor Ort nehmt Ihr die Produkte dann von den Erzeugern entgegen, die zumeist auch immer noch was zum Probieren mit dabei haben. Riechen, Fühlen und Schmecken kommt also auch bei einem Einkauf über die Food Assembly nicht zu kurz!

Für den Eröffnungmarkt am Mittwoch, 6. April von 16 bis 18 Uhr werden unsere Erzeuger uns ihre Schätze persönlich vorstellen – freut Euch auf Kostproben von Apfelsaft, Schafsalami und -schinken, leckere Fruchtaufstriche aus der Streuobstwiese und aus Wildsammlung, Käsehappen und Joghurtdrinks, Rapsöl, exquisiten Kaffee-Genuss, Schafjoghurt, eine Vielfalt an Kartoffelaromen und vieles mehr! Für alle, die es beim ersten Mal nicht geschafft haben, online zu bestellen gibt es auch noch ein paar Produkte direkt vor Ort zu kaufen. Also einfach vorbei kommen, probieren, schnacken und wohl fühlen.

Die Food Assembly Lage freut sich auf Euch!

 

 

Nicola ist die Kartoffel des Jahres 2016

Mit Nicola, die auch auf dem BIO HOF BRINKMANN angebaut wird, wurde eine Kartoffelsorte gekürt, die auf einen großen Freundeskreis zählen kann. Das liegt vor allem an ihren vielen Talenten. Sie ist festkochend, wie rund 70 Prozent der in Deutschland gekauften Kartoffeln. Und sie ist „schön gelb“. Die Farbe und vor allem die Beständigkeit der Farbe beim Kochen sind begehrte Eigenschaften für eine Speisekartoffel. Außerdem schmeckt Nicola mild und hat eine sehr feine Konsistenz. In der Küche ist sie eine Allrounderin, die sowohl als Pellkartoffel als auch als Bratkartoffel eine gute Figur macht, weil sie nicht zerfällt.

Zur „Kartoffel des Jahres“ 2016 wurde Nicola vom zehnköpfigen Gremium jedoch wegen ihrer Genügsamkeit gewählt. „Sie ist eine unkomplizierte Sorte, die auch bei schwierigen Wachstumsbedingungen, relativ zuverlässige Erntemengen und gute Qualitäten erreicht“, erklärt Wilfried Stegmann, Sprecher des „Arbeitskreis Kartoffel des Jahres“. Mit diesen Eigenschaften ist Nicola heute sowohl im Ökolandbau beliebt wie auch in Regionen, die nicht unbedingt für ihren Kartoffelanbau bekannt sind. Dazu zählt Nordafrika und dort  besonders Ägypten, wo es größere Bestände gibt.
Nach ihrer Zulassung 1973 aber fanden zuerst die Niederländer Gefallen an Nicola. Dort ist sie auch heute noch außerordentlich beliebt. Die Anbaufläche wird mit 3500 Hektar angegeben. In Deutschland wächst Nicola auf immerhin 500 Hektar. Das ist eine beachtliche Größe für eine so alte Kartoffelsorte.
In Deutschland sind rund 150 Speisekartoffelsorten zugelassen. Die Auszeichnung kürt Kartoffeln jenseits der Massensorten. Die „Kartoffel des Jahres“ soll damit auf die Vielfalt aufmerksam machen.

Quelle: Kompetenzzentrum Ökolandbau

Haben Sie Kartoffel des Jahres schon einmal probiert? Sie erhalten „Nicola“ und auch unsere anderen Kartoffelsorten („Ditta“, „Laura“, „Red Fantasy“, „Gunda“, „Rote Emmalie“, „Blaue Anneliese“ & „La Ratte“) jeden Samstag von 9 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung auch gerne zu anderen Zeiten in unserem Kartoffelladen.

Hof-Rezepte: Kartoffel-Kokos-Suppe

250 g Möhren,
500 g blaue Kartoffel,
150 g Schnittsellerie waschen, putzen und in Würfel schneiden. Mit
1 Knoblauchzehe gewürfelt und
40 g frischen Ingwer gerieben in
1 EL Kokosfett(Kokosmilch) in einem Topf mit
250 g Provameel 5 Min. bei mittlerer Hitze im geschlossenen Topf dünsten lassen.
1 L Mandeldrink angießen und
0,5 L Kokosmilch zugeben, dann alles 30 Min. im geschlossenen Topf gar köcheln lassen.
Die Suppe pürieren und mit
Curry,
Meersalz, Pfeffer und
Limettensaft abschmecken.

Mit Sahnehaube und gerösteten Brennnesselsamen servieren.

Hof-Rezepte: Kartoffelwaffeln

400 g mehlige Kartoffeln (Gunda) kochen und durch die Kartoffelpresse streichen
200 g Dinkelvollkornmehl und
4 Eier dazu geben.

2 Zwiebeln würfeln und in
70 g Butter andünsten zusammen mit
200 ml Sahne zu der Masse geben und aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen. Eventuell etwas Wasser hinzufügen. Mit

1 TL Salz,
Pfeffer,
Muskatnuss und
frisch gehackten Kräutern der Saison abschmecken.

Im Waffeleisen ausbacken.

© 2018 BIO HOF BRINKMANN | DE-ÖKO-022