Unsere Öffnungszeiten (Unverpackt-Laden & Café): Do. & Fr. 9 - 19 Uhr | Sa. 9 - 14 Uhr (vom 21. Juli bis 1. September). Am 4. August bleibt die SPEISEKAMMER geschlossen! Ausblenden

Kategorie: Hof-Rezepte

Unsere Rezepte und Einkaufsideen vom FAIRSTIVAL in Bielefeld.

Vielen Dank für Euer Interesse an unseren Beiträgen zum FAIRSTIVAL am Samstag in Bielefeld! Hier kommen nun die Rezepte und Einkaufsideen für all diejenigen, die keinen Ausdruck mehr mitbekommen haben: 

Dinkel-Pflanzenmilch.

Zutaten.

80 g Bio-Dinkel

3 Datteln mit Kern

 

Zubereitung.

Dinkel 24 Stunden in Wasser quellen lassen. Dann das Wasser abgießen und den Dinkel noch einmal 24 Stunden lang keimen lassen.

Den angekeimten Dinkel zusammen mit den drei entsteinten Datteln im Mixer zunächst auf kleiner Stufe und dann noch einmal 30 Sekunden auf großer Stufe pürieren.

Anschliessend die Flüssigkeit durch ein Passiertuch gießen.

Die Kleiereste können im Müsli weiterverwertet werden.

Die Flüssigkeit in einem Gefäß im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen und vor dem Gebrauch gut schütteln.

Dinkelmilch lässt sich sehr gut aufschäumen.

Wer den Geschmack von Datteln nicht mag kann die Dinkelmilch auch mit anderen Süßungsmitteln geschmacklich verfeinern – egal ob Sirup nach Wahl, Honig oder Kokosblütenzucker.

Ganz ohne Zusatz eines Süßungsmittels schmeckt die Milch doch etwas „mehlig“.

Eine weitere interessante geschmackliche Aufwertung erfährt der Drink durch die Zugabe von Kurkuma und / oder Ingwer. Dazu einfach ein kleines Stück der frischen Wurzeln mit pürieren.

 

Der „Fairstival“-Cocktail. 

Zutaten.

Selbst hergestellter Dinkeldrink (ca. 150 ml)

100 g Melonenfruchfleisch

1 cl Waldmeistersirup

1/2 Limette ohne Schale

Ein kleines Stück Ingwer

Vier Steinkleeblütenrispen

Fünf Blätter AnisYsop

5 bis 6 Eiswürfel

Zubereitung.

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel zusammen in den Mixer geben und ca. 30 Sekunden lang zusammen mixen. Wer es etwas schaumiger mag lässt den Mixer bis zu einer Minute arbeiten.

Danach die Eiswürfel dazu geben – noch einmal kurz durchmixen damit die Eiswürfel etwas gebrochen sind. Den Drink in einem Longdrink-Glas sofort servieren.

Urgetreide-Infos.

Kulturschatz und Kostbarkeit

Der Ursprung der alten Körner  

Der Anbau von Urgetreide hat eine lange Tradition. Die frühesten archäologischen Funde gehen auf die Zeit um 10.000 v. Chr. zurück. Damals wurde im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris Urweizen (Einkorn und Emmer) kultiviert. Vom sogenannten fruchtbaren Halbmond im Nahen Osten breiteten sich die alten Getreidesorten in vielen Teilen Europas aus.

Urgetreide sind Kulturschatz und Kostbarkeit zugleich. Die Getreide unserer Vorfahren haben den Übergang von einer Gesellschaft der Jäger und Sammler hin zu einer sesshaften Gemeinschaft ermöglicht – und sind so mitverantwortlich für unsere soziokulturelle Evolution. Mit der Sesshaftigkeit, den neu entstandenen Städten und Staatsformen machte der Fortschritt auch vor dem Ackerbau nicht halt. Vermehrter Ertrag war notwendig, um die Bedürfnisse wachsender Bevölkerungen zu erfüllen und führte zur Weiterentwicklung der alten Getreidearten. Bis zum 19. Jahrhundert war das, was wir heute Urgetreide nennen, in Europa fast vollständig von den Feldern und Tellern verschwunden. (Initiative Urgetreide)

Urroggen

Das Multitalent in der Backstube

 Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Urroggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Urroggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.  

Urroggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung. 

Einkorn

Der Vorfahre aller Weizensorten

Die Heimat des Einkorns liegt im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris. Von dort hat sich Einkorn ab ca. 7.600 v. Chr. schrittweise nach Europa ausgeweitet. Während der Bronzezeit war Einkorn eines der Hauptgetreide. Selbst die Alpen-Mumie „Ötzi“ hat sich von Einkorn ernährt. Mit der Zeit hat die Bedeutung von Einkorn abgenommen. Lediglich in Italien wurde es noch als Viehfutter verwendet. Doch mit der aktuellen Renaissance von Urgetreide wird auch Einkorn wieder verstärkt angebaut und in heutigen, modernen Anwendungen eingesetzt.

Urgetreide gesünder als moderne Getreidesorten (Autor: Zen­trum der Ge­sund­heit CH-6006 Luzern)

Wer sich bis­her darum be­müh­te, statt her­kömm­li­chem Ge­trei­de alte Ge­trei­de­sor­ten in seine Er­näh­rung ein­zu­bau­en, wurde gerne be­lä­chelt und als ex­trem be­trach­tet. Schliess­lich könne man alles über­trei­ben. Dass die Wahl von Ur­ge­trei­de­sor­ten je­doch sehr in­tel­li­gent und vor­aus­schau­end ist, zeig­te jetzt eine Stu­die, die sich den un­ter­schied­li­chen Wir­kun­gen von alten und mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten auf ver­schie­de­ne Blut­wer­te wid­me­te. Denn Ur­ge­trei­de sind ge­sün­der – be­son­ders für’s Herz!

Der Ver­zehr von Brot, das aus alten Ge­trei­de­sor­ten ge­ba­cken wurde, kann – im Ge­gen­satz zu Brot aus mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten – den Cho­le­ste­rin­spie­gel und die Blut­zu­cker­wer­te sen­ken, so eine Stu­die, die im Au­gust 2016 im In­ter­na­tio­nal Jour­nal of Food Sci­en­ces and Nut­ri­ti­on ver­öf­fent­licht wurde. Bei bei­den Wer­ten han­delt es sich um die wich­tigs­ten Ri­si­ko­fak­to­ren für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall, so dass davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass ein Brot aus Ur­ge­trei­de die­sen bei­den so häu­fi­gen To­des­ur­sa­chen vor­beu­gen kann.

Alte Getreidesorten: Mehr Antioxidantien, mehr Mineralstoffe

In den letz­ten Jah­ren hiel­ten et­li­che Ur­ge­trei­de­sor­ten ver­stärkt Ein­zug ins­be­son­de­re auf dem Bio­markt. Bio­bä­cker bie­ten immer wie­der Brote aus Emmer, Ein­korn, Wald­stau­den­rog­gen oder alten Din­kel­sor­ten an. Ob diese je­doch tat­säch­lich bes­ser und ge­sün­der sind, war bis­lang nicht si­cher bzw. nicht wis­sen­schaft­lich über­prüft wor­den. Auch war nicht klar, ob es nun – aus ge­sund­heit­li­cher Sicht – einen be­deu­ten­den Un­ter­schied macht, kon­ven­tio­nel­les Ge­trei­de oder Bio­ge­trei­de zu be­vor­zu­gen.

Im Ver­gleich zu mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten lie­fern Ur­ge­trei­de in jedem Fall deut­lich mehr An­ti­oxi­dan­ti­en und ent­zün­dungs­hem­men­de Stof­fe. Sie ent­hal­ten mehr B-Vit­ami­ne und mehr Vit­amin E sowie mehr Mi­ne­ra­li­en (Ma­gne­si­um, Eisen und Ka­li­um) – al­le­samt Fak­to­ren, die vor chro­ni­schen Krank­hei­ten schüt­zen kön­nen.

Nichts­des­to­trotz be­haup­te­ten die üb­li­chen kri­ti­schen Stim­men, alte Sor­ten seien wo­mög­lich ge­sund­heits­schäd­lich, und zwar ge­ra­de auf­grund des hö­he­ren An­teils se­kun­dä­rer Pflan­zen­stof­fe, was sich jetzt je­doch mit vor­lie­gen­der Stu­die der Uni­ver­si­tät von Flo­renz als Trug­schluss ent­pupp­te.

Bessere Blutwerte nach dem Verzehr von Brot aus alten Getreidesorten

An der ran­do­mi­sier­ten Stu­die nah­men 45 ge­sun­de Er­wach­se­ne mit einem Durch­schnitts­al­ter von 50 Jah­ren teil.

In der ers­ten Phase der Stu­die aßen die Teil­neh­mer statt ihres üb­li­chen Bro­tes ab so­fort acht Wo­chen lang Brot aus einer alten Wei­zen­sor­te na­mens Verna. 22 aßen Brot aus Bio-Verna, 23 be­ka­men Brot aus kon­ven­tio­nell an­ge­bau­tem Verna.

An­schließend aßen alle – für wei­te­re acht Wo­chen – Brot aus der mo­der­nen Wei­zen­sor­te Blas­co. Und zum Schluss aßen die Teil­neh­mer er­neut Brot aus Ur­ge­trei­de, wie­der­um acht Wo­chen lang.

So­wohl zu Be­ginn der Stu­die als auch nach jeder acht­wö­chi­gen Phase nah­men die For­scher Blut­pro­ben. Sie un­ter­such­ten die Blut­fett­wer­te, den Cho­le­ste­rin­spie­gel, die Blut­zu­cker­wer­te und alle an­de­ren Herz-Kreis­lauf-Mar­ker.

Der Ge­samt­cho­le­ste­rin­spie­gel, das LDL-Cho­le­ste­rin und die Blut­zu­cker­wer­te san­ken si­gni­fi­kant nach den ers­ten acht Wo­chen, also nach dem Ver­zehr von Brot aus alten Ge­trei­de­sor­ten – und zwar un­ab­hän­gig davon, ob die­ses nun kon­ven­tio­nell oder bio­lo­gisch er­zeugt wor­den war. (Rück­stän­de von Spritz­mit­teln wir­ken sich meist nicht di­rekt auf die üb­li­chen Herz-Kreis­lauf-Mar­ker aus, so dass es nicht ver­wun­dert, wenn sich dies­be­züg­lich kein Un­ter­schied zeig­te.)

Auch konn­te man nach dem Ur­ge­trei­de­ver­zehr eine be­trächt­li­che Zu­nah­me der zir­ku­lie­ren­den sog. en­do­the­lia­len Pro­ge­ni­tor­zel­len fest­stel­len. Diese re­pa­rie­ren be­schä­dig­te Blut­ge­fäße und hel­fen bei der Re­ge­ne­ra­ti­on von Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen. Es gilt: Je höher die Zahl die­ser Zel­len, umso nied­ri­ger das Ri­si­ko für eine Kran­ken­haus­ein­wei­sung oder für Tod durch kar­dio­vas­ku­lä­re Er­eig­nis­se.

Beim Ver­zehr von mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten zeig­ten sich diese Ver­bes­se­run­gen der Blut­wer­te nicht. Es liegt somit die Ver­mu­tung nahe, dass es sich ab­so­lut lohnt, Brot aus alten Ge­trei­de­sor­ten zu be­vor­zu­gen.

Urgetreide: weniger Protein, weniger Gluten, also gesünder

Die in der Stu­die ver­wen­de­te Ur­wei­zen­sor­te war Verna, eine Urgetreidesorte die lange Zeit in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten war. Denn – wie alle alten Ge­trei­de­sor­ten – ist sie we­ni­ger pro­duk­tiv, bringt also we­ni­ger Er­trä­ge als mo­der­ne Wei­zen­sor­ten. Verna konn­te nur dank der Be­mü­hun­gen der Flo­ren­zer Uni­ver­si­tät (Italien) über die letz­ten Jahr­zehn­te hin­weg un­ver­än­dert be­wahrt wer­den.

Verna zeich­net sich durch einen – im Ver­gleich zu mo­der­nen Wei­zen­sor­ten – um min­des­tens 2 Pro­zent nied­ri­ge­ren Pro­t­e­in­ge­halt aus. Dar­über hin­aus ist das Pro­te­in in Verna an­de­res zu­sam­men­ge­setzt als das Pro­te­in mo­der­ner Wei­zen­sor­ten. Wäh­rend mo­der­ne Wei­zen­meh­le aus 8 bis 9 Pro­zent Glu­ten be­ste­hen, ent­hält Verna-Mehl nur 0,9 Pro­zent Glu­ten. Men­schen mit einer Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät oder mit un­spe­zi­fi­schen Ver­dau­ungs­be­schwer­den kön­nen daher alte Ge­trei­de­sor­ten oft viel bes­ser ver­tra­gen.

Unverpackt einkaufen – wie geht das? | Ein paar Ideen und Inspirationen für Bielefeld & Umgebung.

Unverpackt einkaufen – fangt einfach an!

Vielen Dank an Utopia.de für das Zusammenstellen von diesen 4 einfachen Tipps für den Start.

Kennst du das? Kaum vom Einkaufen zu Hause angekommen, quillt der Mülleimer vor Plastikverpackung über. Aber es geht auch anders! Wir haben einfache Tipps für den unverpackten Einkauf.

Wir Verbraucher ärgern uns oft über Mogelpackungen, dreifach verpackte Produkte oder einfach die Zucchini, die im Plastik-Papier-Bett ruht. Das muss nicht sein, der Verpackungswut im Supermarkt kannst du trotzen.

  1. Verpackungssünden meiden und Geld sparen

Kartoffeln unter Klarsichtfolie? Eine Handvoll Obst in dicker Plastikdose? Salat versteckt unter einem Plastikberg? Mach diesen Zirkus nicht mit und meide konsequent solche Verpackungssünden. Damit sparst du oft sogar noch Geld, denn die „To-Go-Snacks“ sind deutlich teurer als die vergleichbare Menge Lebensmittel unverpackt.

  1. Stoffbeutel und Box mitnehmen

Mit Beutel ist nicht der gute alte Jute-Beutel gemeint (der natürlich beim Einkauf immer dabei ist), sondern ebenfalls ein kleiner Beutel für Obst und Gemüse. Schließlich bedeutet verpackungsfrei einkaufen auch, die kleinen Plastikbeutel in der Gemüseabteilung zu vermeiden.

Man darf vor dem Einkauf nur nicht vergessen, den Beutel mitzunehmen. Übrigens haben wir den kleinen Stoffbeutel auch beim Bäcker über die Theke gereicht und brauchten somit keine Einmal-Papiertüte.

  1. Ein Zeichen setzen und Verpackung im Laden lassen

Bist du verärgert über die Menge an Verpackung, die du unfreiwillig mit deinen Lebensmitteln gekauft hast? Dann lass die Verpackung doch einfach im Laden. Laut Verpackungsordnung müssen Geschäfte sogenannte Umverpackungen im Laden zurücknehmen. In Supermarkt und Drogerie gibt es daher meist hinter dem Kassenbereich Mülleimer für die verschiedenen Verpackungsstoffe. Umverpackungen sind solche, die man eigentlich nicht für den Schutz oder den Transport des Produktes braucht. Ein Beispiel ist die Papierbox, in der manche Zahnpasta-Tuben eingepackt sind.

Lässt du den Müll im Laden, setzt du zumindest ein kleines Zeichen – und musst nicht zu Hause den Müll herunterbringen.

  1. Gehe in Unverpackt-Läden

Warum nicht gleich in Läden gehen, die jegliche Lebensmittel unverpackt anbieten? Unverpackt-Läden (und natürlich auch Wochenmärkte) bieten Waren „offen“ an. Dort kannst du dir die gerade benötigte Menge selbst abfüllen oder einpacken und auf diese Weise plastikfrei einkaufen. Egal ob Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Kaffee, Süßwaren, Seife oder Waschmittel: Hier bekommst du fast alles als lose Ware.

Doch wie sieht es mit Getränken aus? Wasser unverpackt einkaufen, wie soll das gehen? Nimm in diesem Fall einfach Leitungswasser.

Unverpackt und nachhaltig in Bielefeld & Umgebung einkaufen –

ein paar Ansätze.

Wochenmarkt.

Versucht doch einfach mal auf dem Wochenmarkt auf zusätliche Verpackung zu verzichten und bringt Eure eigenen Behältnisse und Tüten mit.

Hofläden.

Das gleiche gilt auch für die regionalen Hofläden. Macht Euch mit Euren Taschen und Tüten auf den Weg (am Besten mit dem Rad ;)) und kauft lokal ohne Verpackungen ein. Hier eine kleine Auswahl der Hofläden in und um Bielefeld:

www.gut-wilhelmsdorf.de

www.biohof-bobbert.de

www.koeckerhof.de

www.meyerzutheenhausen.de

Refill.

Unterwegs und kein Wasser mehr in der Trinkflasche? Dann schau bei Refill nach, wo Du zum Auffüllen Deiner Trinkflasche willkommen bist.

www.refill-deutschland.de

Unverpackt-Läden in der Region.

Bielefeld bekommt im September einen eigenen Unverpackt-Laden: www.losgeloest-bielefeld.de

In der Umgebung:

Bad Oeynhausen – bio-provinz.de

Lage – bio-hof-brinkmann.de

Münster – www.einzelhandel.ms | natuerlich-unverpackt.de

Osnabrück – www.tara-unverpackt.de

Paderborn – www.kernidee-paderborn.de

Marktschwärmer.

Lebensmittel direkt aus Deiner Region – einfach online bestellen und dann an einem zentralen Ort abholen oder auch liefern lassen (natürlich könnt Ihr auch hier bei Eurem Gastgeber Bescheid geben, dass Ihr auf alle unnötige Verpackung verzichten möchtet) – die Marktschwärmer machen es möglich und nach Gütersloh bekommt Bielefeld in Zukunft gleich zwei Schwärmereien. Damit wird OWL zu einer richtigen Schwärmer-Hochburg: www.marktschwaermer.de

Transition Initiativen.

Ihr sucht Gleichgesinnte für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft (mit weniger Verpackungen), möchtet Euch an Gemeinschaftsgärten beteiligen, u. v. m.? Dann schaut doch mal bei einer der regionalen Transition-Initiativen vorbei:  www.ttbielefeld.de | lippeimwandel.de

SPEISEKAMMER Rezeptideen | Woche 2.

Und hier sind Sie – unsere Rezeptideen der 2. Speisekammer-Woche. 

Spitzwegerichsuppe mit Pilzen.
Für 8 Personen als Hauptspeise oder für 16 Personen als Vorspeise.

4 Lauchzwiebeln                                    putzen und mit Laub in Würfel schneiden und mit
400 g Kartoffeln                                    waschen, schälen, würfeln und
5 Stängel Staudensellerie                     putzen und in Streifen schneiden und
2 Hand voll Spitzwegerichblätter       waschen und in feine Streifen schneiden, in
2 EL Olivenöl                                         andünsten. Mit
1 ½ L Gemüsebrühen                           ablöschen. Alles 20 Min. leise kochen lassen. Mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit
¼ L Weißwein
Meersalz                                              
Pfeffer                                                 
Muskat                                                   und
¼ L Sahne oder Kokosmilch              abschmecken.
1 Lauchzwiebel                                      putzen und fein würfeln.
200 g Pilze                                             putzen und in feine Streifen schneiden. Lauchzwiebel und Pilze in
2 EL Olivenöl                                         mit
1 Hand voll Spitzwegerichknospen 
(in Salzlake eingelegt)                           in der Pfanne anbraten und leicht bräunen.
                                                                   Zu der Cremesuppe geben. Heiß in Gläser füllen und mit einer Sahnehaube servieren.

 

Wildkräutersemmelknödel.
8 alte Semmeln
125 ml Wasser (eventuell etwas mehr)
4 Eier
½ Teelöffel Salz, etwas Pfeffer
200 g blanchierte Brennnessel
120 g blanchierter Giersch, alle Kräuter fein hacken oder durch den Wolf drehen

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, kleine Knödel formen und in leichtem
Salzwasser nach kurzem Aufkochen 15 – 20 Minuten leicht ziehen lassen. 

Wildgemüseröllchen.
300 g Blätterteig aus der Tiefkühltruhe
2 Hände Brennnessel
2 Hände Spitzwegerich
2 Hände Taubnessel
1 Bund Schnittknoblauch oder Bärlauch
100 g Sojaschnetzel fein
1 EL Olivenöl
1 Tasse Brühe
Sojasauce
Salz
Pfeffer
Sojacuisine

Das Wildgemüse kurz mit kochendem Wasser übergießen, aus dem Wasser nehmen, abkühlen lassen und klein hacken. Schnittknoblauch ebenfalls fein hacken. Brühe, Olivenöl, Sojaschnetzel zusammenmischen und gut verrühren. Das Wildkräutergemüse unter die Farce heben, mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken.

Die getauten Blätterteigplatten längs durchschneiden, so dass je Platte 2 Rechtecke entstehen.
Die Paste mit einem Teelöffel auf den Rechtecken verteilen (2 Teelöffel). Die Rechtecke aufrollen, so dass eine gefüllte Rolle entsteht. Die fertigen Rollen auf ein gefettetes Backblech legen. Mit Sojacuisine bepinseln.

Bei 180 Grad (vorgeheizter Ofen) etwa 10-15 Minuten backen.

Warm oder kalt servieren.

Neue Hof-Rezepte | Getreide, Tapenade, Mispelcreme & Co.

Alle Food Assemblies in Deutschland haben diese Woche einen neuen Namen bekommen – sie alle schwärmen nun für gute, regionale und nachhaltige Lebensmittel und heißen ab sofort „MARKTSCHWÄRMER“. Auch die Schwärmerei in Gütersloh, die wir ja auch mit unseren Produkten beliefern, feiert den neuen Namen mit einer Aktion. Wir steuern frische Waffeln aus feinem und Vollkorn-Dinkelmehl bei – dazu gibt es dann wahlweise eine Kürbissahne oder auch eine herzhafte Tapenade oder Mispelcreme. Außerdem haben wir in Gütersloh zum Probieren dabei: Leckere Cräcker, feine Klöße und ein Brot aus feinem Lichtkornroggenmehl. Kommt am Freitag, 24. Februar um 18 Uhr zum Probieren vorbei!


Kartoffelmaultaschen

Für 4 Portionen

Zutaten

Für die Füllung

  • 250 g junger Spinat
  • 100 g Champignons oder Edelpilze von Fungi Delikat
  • 1 Zwiebel
  • 10 g Alsan
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Muskatnuss

Für den Teig

  • 500 g gekochte, kalte Pellkartoffeln
  • 120g Dinkelmehl Type 1050
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • frische Kräuter (z. B. Petersilie)
  • 50 g Alsan

Zubereitung

Den Spinat verlesen und waschen. Die Pilze putzen, die Zwiebel schälen und beides klein hacken. 10 g von der »Pflanzenbutter« in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebel-Pilz-Mischung darin andünsten. Den Spinat kurz durch die Pfanne schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Vom Herd nehmen und beiseitestellen.

Die Kartoffeln pellen, durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken, mit Mehl, Stärke, Kümmel und den klein gehackten Kräutern vermengen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und runde Plätzchen von ca. 6 cm Durchmesser ausstechen. Auf die Hälfte der aus gestochenen Plätzchen jeweils ein Häufchen der Spinat-Pilz-Füllung in die Mitte geben und die anderen Plätzchen darüberlegen. Mit einer Gabel die Ränder vorsichtig zusammendrücken.

Die »Pflanzenbutter« in einer Pfanne erhitzen und die Maultaschen darin bei mäßiger Hitze hellbraun braten. Die Kartoffelmaultaschen mit dem Fett aus der Pfanne übergießen und mit Salat servieren.


Kräuterklöße

Kartoffelteig

  • 400 g Gunda                         am Vortag gekocht fein reiben, mit
  • 240 g Dinkelmehl 1050      vermengen. Mit
  • 2 Eiern
  • ½ TL Ebereschensalz
  • Muskatnuss                         zu einem Teig verarbeiten.

Füllung

  • 250 g Quark                          mit
  • 100 g Kräutern                     fein gehackt vermengen. Abschmecken mit
  • (junger Spinat, Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Winterhecke)
  • schwarzem Salz                    und
  • Kreuzkümmel                                 

Den Teig mit Dinkelmehl 1050 ausrollen. Mit einem Ausstecker Kreise ausstechen mit 6 cm Durchmesser. Die Füllung in die Mitte des Kreises geben und Klöße daraus formen. Die fertigen Klöße kurz kaltstellen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, die Klöße hineingeben und im heißen Wasser 15 Min. ziehen lassen.

Die Klöße mit Butterfond servieren.

Butterfond

  • 150 ml Gemüsebrühe         mit
  • 50 ml Weißwein                  4 Min. einkochen.
  • 100 g zimmerwarme          Butter in Würfel schneiden und mit dem Pürierstab untermischen, mit
  • Meersalz                               und
  • Pfeffer                                   abschmecken.

Dazu passt Feldsalat.    


Kürbisbrot

  • 800 g Dinkelmehl 1050                                mit
  • 200 g Lichtkornroggenmehl 1150               vermischen. Mit
  • 3 Pck. Hefe
  • 2 EL Honig
  • 8 EL Getreidemilch
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 TL Meersalz                                                         
  • 600 g Hokkaido Kürbis                                gegart in
  • 7 EL Wasser                                                    und püriert zu einem Hefeteig verkneten.

Den Hefeteig in eine gefettete, mit Dinkelschrot ausgestaubte Kastenform füllen. Den Hefeteig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 60 Min. gehen lassen.

Backzeit 60 Min. bei 200°C


Kokosmuffins

  • 200 g Dinkelmehl Type 1050    mit
  • 2 EL Haferflocken,
  • 50 g Kokosflocken                       und
  • 1 Pck. Backpulver                        vermischen.
  • 125 g Alsan                                   mit
  • 150 g Rohrohrzucker                  schaumig schlagen.
  • 2 Eier                                            einzeln zugeben und alles aufschlagen.
  • 2 EL Schmand,                                                                   
  • 2 EL Kirschwasser                      und das Mehlgemisch unterheben. 2/3 der Muffin Masse in ca. 12 Muffin Förmchen einfüllen. Auf die Masse je
  • 1 TL Kürbiskonfitüre                   geben und mit dem Rest Teig abdecken, mit Kokosflocken bestreuen.

Backzeit 20 Min. bei 200°C


Süße Klöße mit Pflaumenfüllung

Zutaten:

  • 600 g Gunda
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz
  • 170 g Dinkelmehl Type 1050
  • 10 Pflaumen aus dem Glas
  • 80 g Butter
  • 60 g Rohrohrzucker
  • ½ TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, garen, ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Ei und Salz unter die Kartoffeln heben. Nach und nach mit dem Dinkelmehl zu einem festen Teig verarbeiten. Maße in 10 Stücke teilen. Je eine Pflaume in die Mitte drücken. Mit bemehlten Händen Klöße formen. In siedendem, nicht kochendem, leicht gesalzenem Wasser 15 Minuten frei schwimmend garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Butter schmelzen. Mit Zucker und Vanille vermengen. Klöße aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und mit der Butter überzogen servieren.


Walnusskräcker

Mürbeteig, salzig

Alle Zutaten gut verkneten, in Frischfolie einwickeln, mindestens 1 Std. kalt stellen. Mürbeteig zu Rollen formen und in ½ cm dicken Taler mit 4 cm Durchmesser schneiden, auf einem ausgelegten Backblech bei 180°C ca. 10 Min. abbacken.

  • 10 schwarze Walnüsse                in Scheiben schneiden
  • 1 Stück Ziegenweichkäse            auf die Kräcker streichen, mit 2 Walnussscheiben belegen.
  • Distel- oder Löwenzahngelee    aufrühren und die Kräcker damit beträufeln und mit
  • Paprika scharf                              bestäuben.

Muscadekürbis-Tapenade

  • 160 g Muscard-Kürbis Ketchup                          mit
  • 10 Knoblauchzehen,
  • 200 g geräucherten Tofu,
  • 200 ml Olivenöl,
  • 1 EL Holunderblütenessig
  • 1 ½ TL Kornelkirschsalz,
  • 1 EL Holunderblütensenf                                     in einen Standmixer geben und eine feine Paste herstellen. Paste mit
  • ¼ TL Paprika scharf                                             und
  • 1 Spritzer Zitronenessenz                                     abschmecken.

Mispelcreme

  • 4 Eier                                     wachsweich kochen, pellen und mit
  • 40 g schwarzes Ketchup
  • 4 EL Mispelketchup
  • 4 EL Holunderblütenessig
  • ½ TL schwarzes Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • etwas Pfeffer                       in einen Standmixer füllen. Den Mixer starten und nach und nach
  • 150 ml Olivenöl                   zugeben bis alles gut vermengt ist.

Die Creme passt gut zu herzhaften Klößen, Pasta und Fleisch.


Und zu guter letzt gibt es natürlich auch noch unser Rezept für leckere Waffeln: 

Grundrezept Waffeln

  • 125 g weiche Butter oder Alsan
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Vanille
  • 3 Eier
  • 250 g Dinkelmehl Type 1050
  • 2 TL Backpulver
  • 125 ml Pflanzenmilch

Weiche Butter, Zucker, 1 Prise Salz und Vanille mit den Quirlen des Handrührgerätes in
ca. 5 Min. cremig rühren. 3 Eier (Kl. M) einzeln jeweils 1 Min.
gut unterrühren. 250 g Dinkelmehl und 2 TL Backpulver mischen, abwechselnd mit 125 ml Pflanzenmilch unterrühren. In einem heißen geölten Waffeleisen nacheinander 4 goldbraune Waffeln backen.

Unsere Hofrezepte: Unser Weihnachtsmenü 2016.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein leckeres, vegetarisches Menü zum Jahresende für Sie zusammen gestellt – eine Auswahl unserer Produkte, die Sie dafür benötigen haben wir für Sie als limitierte „Weihnachtskisten 2016“ für 4 Personen zusammen gestellt. Dabei können Sie zwischen vier Kisten wählen – einer Kiste für die Vorspeise, einer für den Hauptgang, einer für’s Dessert oder einer für alle drei Gänge mit Aperitif und Digestif

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Aperitif. 

Prosecco mit Rosenblütensirup.

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Vorspeise. 

Cremige Kartoffelsuppe von der Gunda – dazu Lichtkornroggenbaguette mit Grünkohlpestobutter.

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Hauptgang. 

Kürbisgnocchi mit schwarzem Ketchup an Gemüsesalat mit Samthauben*.

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Dessert. 

Dinkel-Apfel-Kürbis Crumble mit Walnüssen, schwarzen Nüssen und kandierten Ebereschen an Vanillesauce.

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Digestif. 

Rosenblütenlikör.

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Fett geschrieben = Produkte vom BIO HOF BRINKMANN
* Zutaten von anderen Bio-Betrieben aus der Region, erhältlich in unserem Hofladen

Prosecco mit Rosenblütensirup. 

1/4 TL warmen Rosenblütensirup in ein Proseccoglas geben und mit Prosecco aufgießen. 

Cremige Kartoffelsuppe von der Gunda. 

Gunda ist unsere mehlig kochende Kartoffelsorte. Eine sehr wohlschmeckende Kartoffel, die dieser Suppe einen unvergleichlichen Geschmack verleiht. 

500 g Gunda                            waschen, schälen, in Würfel schneiden.
1 mittelgroße Sellerieknolle*  waschen, schälen, und Würfel schneiden.
1 große Zwiebel*                        pellen, würfeln. Das Gemüse in
40 g Butter oder Pflanzenmargarine andünsten.
3/4 Liter Gemüsebrühe           zu dem Gemüse geben, zum Kochen bringen und 20 Minuten garen lassen. Danach Pürieren. Mit 
Schwarzem Salz und Pfeffer  würzen. 
1/8 Liter Sahne                         zugeben und abschmecken. 

Einen Schuss schwarzes Ketchup in die Suppe geben und mit einem Zahnstocher ein Muster ziehen. 

Lichtkornroggenbaguette.

100 g Sauerteig                                 mit
260 g Roggenvollkornschrot       und
240 ml ca. 40°C warmen Wasser verkneten

Diesen Ansatz gut abdecken und an einem warmen Ort 12 Std. ruhen lassen.

12 Std. später:

500 g Roggenvollkornschrot          mit
335 ml ca. 40°C warmes Wasser    und
20 g Meersalz                                    zu dem Vorteig geben und einen geschmeidigen Teig kneten.

Ruhezeit ca. 4 Stunden

Wenn der Teig gut gegangen ist mit nassen Händen 2 Baguettstangen formen. Den Laib in Schrot wälzen. Die Baguette noch ca. 15 Min. gehen lassen.

Backzeit: 15 Min. bei 240°C / 30 Min. bei 180°C / 45 Min. bei 160°C 

Grünkohlpestobutter. 

100 g Butter oder Pflanzenmargarine bei Zimmertemperatur weich werden lassen und dann 
1 TL Grünkohlpesto unterkneten. 

Einen Zentimeter dick auf einer Frischhaltefolie ausstreichen und mit Keksstechern Weihnachsfiguren ausstechen und im Kühlschrank erkalten lassen. 

Zur Suppe und dem Lichtkornroggenbaguette servieren. 

Kürbisgnocchi.

900 g Butternutkürbis (gegart ca. 500 g)
Ebereschensalz, Pfeffer
1 Eigelb*
Muskatnuss
50 g Pecorino
ca. 180 bis 200 g Dinkelmehl
3 EL Kürbiskerne
150 g Butter
1 Bund Majoran / Dost
150 g Pecorino
Schwarzes Ketchup nach Geschmack

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Kürbis halbieren, entkernen und mit der Innenseite nach unten auf das Backblech legen.
Vorher salzen und pfeffern und ca. 60 Minuten backen.
Das Fruchtfleisch mit Hilfe eines Löffels herausnehmen und auf ein großes Brett geben.
Mit der Gabel zerdrücken und etwas abkühlen lassen.
Dann in eine Schüssel geben und Eigelb, Muskatnuss und Pecorino hinzufügen.
Das Mehl nach und nach einarbeiten – nur so viel wie unbedingt nötig.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Eine Handvoll Salz dazugeben und die abgestochenen Nocken vorsichtig ins kochende Wasser gleiten lassen. Ca. 6 Minuten bei moderater Hitze sieden lassen.

In einer beschichteten Pfanne die Kürbiskerne ohne Fett rösten, bis sie duften.

In einem kleinen Topf die Butter vorsichtig schmelzen. Den Majoran abzupfen, dazugeben und einmal aufschäumen lassen.

Pecorino reiben.

Zum Servieren die tropfnassen Gnocchi auf Pastateller verteilen. Die Majoranbutter und die Kürbiskerne darübergeben. Ein paar Tropfen schwarzes Ketchup, Pecorino und frisch gemahlener Pfeffer runden diesen Teil des Menüs perfekt ab.

Gemüsesalat mit Samthauben.

300 g Laura oder Red Fantasy
300 g Rote Emmalie
400 g Rote Bete*
2 EL Olivenöl
Kornelkirschsalz, Pfeffer
1 Zweig Rosmarin
12 getrocknete Tomaten
200 g Feldsalat
Saft von 1 Orange*
1 TL Löwenzahnblütensenf
1 EL Holunderblütenessig
3 EL Olivenöl
100 g Samthauben von Fungi Delikat
frischer Majoran / Dost

Den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen. 
Blech mit Backpapier auslegen. 
Kartoffeln und Rote Bete schälen und in dünne Scheiben schneiden. 
Getrennt voneinander in einer Schüssel mit Öl wenden und auf das vorbereitete Blech legen. 
Salzen, pfeffern und den Rosmarin darüberzupfen. Nach 15 Minuten einmal wenden, nach weiteren 15 Minuten sollte das Gemüse fertig sein. 
Die Tomaten durchschneiden, den Feldsalat waschen. 
Orangensaft mit Senf, Essig, Salz und Pfeffer verrühren. 
Nach und nach das Olivenöl dazugeben. 

Zum Servieren den Feldsalat auf Salattellern verteilen, das Gemüse, die Tomaten und die Samthauben daneben anrichten und das Dressing drüber träufeln. Majoran darüber zupfen.

Den Salat zu den Gnocchis reichen.  

Zu diesen beiden Rezepten wurden wir inspiriert durch „Das vegetarische Kochbuch“ von Barbara Bonisolli, das wir jedem Gemüseliebhaber sehr empfehlen können. 

Dinkel-Apfel-Kürbis-Crumble. 

3 bis 4 Boskoop-Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit 
Zitrone beträufeln und in eine Auflaufform geben.
600 g Muscat de Provence-Kürbis schälen, würfeln und über die Äpfel geben. 
1 Glas gehackte schwarze Nüsse,
100 Gramm gehackte Walnüsse und
1 Glas kandierte Ebereschen auf Apfel und Kürbis verteilen. 
200 g Dinkelmehl mit 
100 g Zucker und
150 g Butter oder Pflanzenmargarine zu Streuseln verkneten und auf den Äpfeln und dem Kürbis verteilen. 

Bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen garen.

Vanillesauce. 

0,5 l Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver mit echter Bourbonvanille
4 EL Zucker

Puddingpulver mit etwas Milch und Zucker anrühren. Die restliche Milch aufkochen und aufschäumen. Das angerührte Puddingpulver dazugeben und noch einmal aufkochen lassen. Noch warm zum Crumble servieren. 

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Wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung, guten Appetit und genussvolle, besinnliche Weihnachten!

Unsere Hofrezepte | „Spaghettini-Kürbis Aioli“ vegan

Beim HofZauber erfreute sich dieser Dipp sowohl zu unseren Kartoffelspalte als auch zur Pilzpfanne des Biolandhof Meiwes größter Beliebtheit. Darum hier nun das Rezept zum Nachkochen: 

Eine kleine Knoblauchzwiebel
500 g gegarter Spaghettini-Kürbis
100 ml Mandelmilch
1/2 TL Meersalz
150 ml Öl
3 Spritzer Zitrone

Die gepellten Knoblauchzehen, die Mandelmilch, den Kürbis und die Mandelmilch fein pürieren. 
Dann langsam das Öl unterrühren. Zum Schluss die Zitrone dazu geben, die Masse noch einmal kurz aufschlagen und dann das Aioli kühl stellen. 

Zu Kartoffelspalten aus Roter Emmalie, Blauer Anneliese, Laura oder Red Fantasy oder einer Pilzpfanne mit gemischten Edelpilzen von Fungi Delikat reichen. 

Wir wünschen „Guten Appetit!“.

Land & Lecker: Unsere Rezepte.

Wir sind schon ganz aufgeregt – am Montag, 19. September 2016 ist es nun soweit – die Folge Land & Lecker vom BIO HOF BRINKMANN wird um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt. Wir kennen das Ergebnis auch noch nicht und sind darum sehr gespannt, welche der vielen Aufnahmen aus fünf Drehtagen den Sprung in den 45 Minuten-Film geschafft haben. Außerdem wollen wir endlich wissen, wie den anderen Damen unser Menü denn nun genau gefallen hat und wie viele Punkte sie uns dafür gegeben haben. Wenn Ihr schon mal schauen möchtet, womit wir die anderen Landfrauen im Detail verwöhnt haben:

Hier geht’s entlang zu unseren Rezepten!

Und wir haben uns noch etwas ganz Besonderes für Euch ausgedacht. Auf Vorbestellung könnt Ihr Euch am kommenden Samstag zwischen 9 und 14 Uhr im Hofladen einen Teil unserer etwas anderen, regionalen Hauptspeise zum Nachkochen abholen. Und zwar in Form einer „Kochtüte“, die genau für vier Personen alle Zutaten enthält um einen panierten Kräuterseitling (natürlich frisch aus dem Extertal von Fungi Delikat) in Beinwell mit einem Kartoffelmuffin zu kochen – statt frischem Wildkräuterpesto gibt es dazu eine leckere Sauce. Mit dabei natürlich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit alles gelingt.

Hier entlang geht es zur Vorbestellung der Kochtüte.

Worauf also noch warten – wir freuen uns auf Eure Vorbestellungen!

Um die Frische aller Zutaten zu garantieren können wir diese Tüte leider nicht versenden. Vielen Dank für Euer Verständnis!

 

 

Rezepte mit unseren Sommerkürbissen – Spaghettini-Kürbis

Leckerer Spaghettini-Kürbis-Spaghetti-Salat.

1 Spaghetti-Kürbis mittlerer Größe ca. 30 Minuten im Backofen garen. Er ist gar, wenn man ihn mit dem Messer leicht einstechen kann. Dann den Kürbis in der Mitte längst durchschneiden und die Kerne entfernen. Anschliessend das Kürbisfleisch mit einer Gabel vorsichtig herausschälen – so das die Fadenstruktur, die sich beim Kochen gebildet hat, erhalten bleibt.

200g Spaghetti oder Spaghettini kochen. 250 Gramm (bunte) Tomaten oder 100 Gramm getrocknete Tomaten,
eine kleine Zucchini, 1/2 Fenchelknolle und
3 Lauchzwiebeln klein schneiden.
Das Kürbisfleisch mit den Nudeln und dem Gemüse vermengen.

1 Becher Schmand, etwas Balsamico und 2 EL Senf mit Salz und Pfeffer abschmecken und als Dressing unter die
Nudel-Gemüsemischung heben.

Mit einer Hand voll essbarer Blüten garnieren.

Ein Sommermenü.

Wildes Sushi. Ein Rezept angelehnt an unsere Land & Lecker-Vorspeise.

10 Beinwellblätter putzen, Stängel entfernen und im Wasserdunst kurz dämpfen, auf einem Brett auslegen.
100 g Vollkornreis in
250 ml Gemüsebrühe mit einem
Thymianzweig darin gar kochen. Anschliessend mit
Sojasauce abschmecken.

5 Taglilienblüten oder Blätter der Fettehenne putzen und in Streifen schneiden.
3 Schwarze Nüsse vierteln.

Die Beinwellblätter mit dem abgekühlten Reis füllen, die Taglilien / Fettehenne und die Schwarzen Nüsse in die Mitte des Reises legen, so das man Beides an den Enden der Rolle später sehen kann. Die Blätter fest aufrollen und in ca. 3 cm lange Rollen schneiden. Eine Platte mit Schwarzem Ketchup bestreichen und die Sushi-Röllchen darauf setzen. Anschliessend die Röllchen auch von oben mit ein wenig Ketchup beträufeln.

Gefüllte Zucchini.

1 Zucchini (500 g) putzen und längshalbieren, mit einem Löffel etwas Fruchtfleisch rausnehmen und würfeln.
100 g Gerste in
250 ml Gemüsebrühe garen.
1 Zwiebel putzen, Pellen und würfeln, dann in
2 EL Olivenöl mit der gekochten Gerste (und dem Zucchinifleisch/kann auch roh weiterverwendet werden) anbräunen und mit
1 Bund Wildkräuter (nach Saison) fein gehackt und
2 EL Schmand vermengen. Alles gut abschmecken mit
Wildkräutersalz und
Pfeffer (wer mag gibt noch 2 EL Tomatenmark dazu).
Die Gerstenmasse in die Zucchini füllen.
Die restliche Masse in eine Auflaufform streichen, die Zucchini hinein setzen.
1/8 l Gemüsebrühe angießen,
Auflaufform schließen und bei 200°C, ca. 30 Min garen, mit frischem Lichtkornroggenbrot, Wildkräuterbutter und einem Wildkräutersalat oder Wildkräutersalatbouquet servieren.

Wildkräuter- & Blüten-Salat

400 g junge Kräuter/Blütenblätter
(Je nach Saison 2 geriebene Äpfel)
8 Blätter Weinbergknoblauch, fein gehackt
3 EL Olivenöl
4 EL Wildkräuteressig
1 EL Wildkräutersenf
etwas Rohrohrzucker oder Honig
Meersalz oder Wildkräutersalz
Pfeffer
1 Hand voll Taubnesselblüten (weiß, rot, gelb)
½ Kopf Bataviasalat

Öl, Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer gut miteinander verrühren, so dass eine dickflüssige Soße entsteht. Den Salat mit den restlichen Zutaten anrichten und das Dressing über dem Salat verteilen, mit den Nessel-Blüten bestreuen

Wildkräutersalatbouquet

Für das Dressing:
250 ml Wildkräuterssig
250ml SoyaCuisine
1 EL Löwenzahnsenf
4 EL Olivenöl
Honig Frühlingstracht
Blütensalz

Salatbouquet pro Person:
5 Spiere Fenchellaub
3 Kapuzinerkresseblüten mit Stängel
Je 2 Meldesprossen, Hopfensprossen, Johanniskrautsprossen
5 Spiere Vogelmiere
5 Blatt Gänsefingerkraut
2 Blatt Frisée-Salat
2 Blatt Lollo-Rosso
2 Schnittlauch oder Spitzwegerichblätter

Die Salatbouquets zu kleinen Sträußen binden. Zum Binden die Schnittlauch oder Spitzwegereichblätter nehmen. Dann die Sträuße mit dem Dressing beträufeln.

Blüten-Butter

1 Hand voll Blüten (Rose, Kornblume, Salbei, Ringelblüte, Malve, Speisetagetes)
1 EL Olivenöl
250 g Butter
Wildkräutersalz

Butter schon eine Stunde vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen. Blüten zupfen oder fein hacken.
Die Butter und das Öl mit dem Schneebesen weich schlagen, etwas Salz dazugeben, Blüten untermengen.
In Frischhaltefolie wickeln und zur Rolle formen. Butter im Kühlschrank fest werden lassen.

Wir wünschen guten Appetit!

Unsere Hofrezepte zum „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ im Mai.

Diese Woche gab es bei uns auf dem Hof eine Premiere – zum ersten Mal fand auf und rund um den Hof ein „kulinarischer Wildkräuterspaziergang“ statt. Nach der Begrüßung mit einem Löwenzahn-Aperitif auf Eis schloss sich eine kleine Wildkräuterführung durch den Garten des Hofes an. Dabei wurde zu jedem vorgestellten „Wildkraut“ zunächst ein Teil der Vorspeise (es gab eine Wildkräuter-Antipasti-Auswahl) gereicht. Nach einem Spaziergang durch die Felder – vorbei an Blühstreifen und Hecken zum Kartoffelacker – wurde dann der Hauptgang direkt vom Fendt-Geräteträger am Feldrand mit Blick auf das Dorf serviert. Gestärkt mit einer leckeren Sauerampfersuppe und roten Kartoffeln mit Wildkräuterquark, begleitet von einem Glas Bio-Wein, ging es dann zurück zum Hof, wo Kaffee und ein Gundelrebendessert auf unsere Gäste warteten.

Für alle, die dabei waren und für alle, die nicht dabei sein konnten, hier nun die Hofrezepte zum ersten „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ zum Nachkochen:

Eingelegte Wildkräuterknospen

250 g Knospen verlesen, mit
(Japanischer Knöterich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Margarete, Ringelblume usw.)
250 g Meersalz bestreuen und mit kaltem Wasser bedecken.
Wenn nötig mit einem Teller beschweren. Die Knospen 6 Wochen ziehen lassen, abgießen und gut trocknen. Die getrockneten Knospen in Gläser füllen mit Wildkräutern würzen und mit gutem Olivenöl bedecken.
Den Salzsud eintrocknen lassen um Wildkräutersalz zu gewinnen.

Wildkräuterknospenpaste
2 Zwiebeln putzen, fein hacken und in
2 EL Olivenöl andünsten.
200g Knospen in Öl fein hacken und dazu geben, kurz mit andünsten. Alles in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.
30 g getr. Tomaten fein hacken und zu den Knospen geben, mit
2 EL Wildkräuteressig abschmecken.

Eignet sich als Brotbelag, Füllung für Pasta, Blätterteig, zum Würzen von Gemüsetaschen
Oder als Beilage zum Fleisch.

Gundelrebencreme
500 ml Apfelsaft
7 Gundelrebenranken
1 Pck. Vanillepudding zum Kochen
2 EL gestr. Rohrohrzucker
250g Vollmilchjoghurt (oder Soja-, Hafer-, Reiscreme)

Etwas Saft abnehmen und Vanille-Puddingpulver mit Zucker darin anrühren. Restlichen Saft mit der gebündelten Gundelrebe aufkochen und den Sud wenn möglich über Nacht ziehen lassen. Die Stängel aus dem Sud herausnehmen. Saft wieder zum Kochen bringen, angerührtes Pulver dazugeben und 1 x aufkochen. In einer Schüssel oder im Topf auskühlen lassen.
Den Jogurt cremig rühren und unter die abgekühlte Gundelrebenmasse heben.
Schokolierte Gundermannblättchen
20-30 mittelgroße Gundermannblättchen mit Stiel
50 g Kuvertüre
Blätter waschen und trocken tupfen. Kuvertüre nach Packungsanleitung erwärmen. Blättchen am Stiel anfassen und Kuvertüre mit einem Pinsel auf beide Seiten des Blattes auftragen. Zum Trocknen auf Backpapier legen. Anschließend in verschlossenes Gefäß füllen und für mehrere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Zum Naschen oder als hübsche Deko. Nach dem Erstarren der Kuvertüre die Blätter sehr vorsichtig von der Kuvertüre lösen.

Brennnesselschnecken
1 Pck. Blätterteig von Moin

Für die Füllung:
200 g Brennnesselblätter
100 g Schafskäse
50 g getrocknete Tomaten
Meersalz
Pfeffer (schwarz) aus der Mühle

Die Blätterteigplatten auf einer bemehlten Fläche auslegen.
Die Brennnesseln blanchieren und mit dem Schafkäse und den getrockneten Tomaten fein hacken. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
Die Brennnesselfülle gleichmäßig auf die Blätterteigplatten streichen, an den Seiten einschlagen und einrollen. 1cm dicke Scheiben von den Rollen schneiden, auf ein gefettetes Backblech legen und bei 180° C ca. 10 Min. backen.

Pesto
100 g Wildkräuter (gemischte Wildkräuter) oder Blüten, bei Blüten
einige Blätter Gundelrebe- und Zitronenmelisse hinzugeben.
100 g getrocknete Tomaten
100 ml natives Olivenöl
Meersalz
Die Kräuter mit dem Olivenöl im Mörser fein mörsern.
Die getrockneten Tomaten fein hacken, zu dem Kräuterbrei geben und mit Meersalz abschmecken, In Gläser füllen und mit Öl bedecken.

Wildkräuter-Quark
1 Handvoll Wildkräuter ( Bergknoblauch, Pimpinelle, Knoblauchrauke, wilder Meerrettich usw.)
125g Magerquark
75 g saure Sahne
1 EL Wasser
Salz,
Pfeffer,
Alle Kräuter verlesen, waschen und fein hacken. Quark mit saurer Sahne und Wasser cremig rühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Kräuter hinzugeben und durchmischen.

Sauerampfersuppe
(8 Personen als Hauptspeise oder 16 Personen als Vorspeise)
8 Lauchzwiebeln putzen und mit Laub in Würfel schneiden und mit
600 g Kartoffeln (mehlig) waschen, schälen, würfeln und
5 Stängel Giersch putzen und in Streifen schneiden und
2 Hand voll Sauerampfer Blättern waschen und in feine Streifen schneiden, in
2 EL Olivenöl andünsten. Mit
1 ½ L Gemüsebrühen ablöschen. Alles 20 Min. leise kochen lassen. Mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit
¼ L Weißwein
Meersalz ,
Pfeffer ,
Muskat und abschmecken. Mit geschlagener Sahne servieren.

Brennnesselstangen
300 g Dinkelvollkornmehl mit
150 ml warmen Wasser und
1 Prise Trockenhefe verkneten bis der Teig elastisch ist. Dann 24 Std. an einem warmen Ort säuern lassen.
200 g Dinkelmehl mit
100 ml warmen Wasser und
½ Pck. Trockenhefe vermischen und zu dem Dinkelvorteig kneten. Alles gut durchkneten (ca. 10 Minuten). Den Teig ausrollen und 15 Streifen daraus schneiden. Die Streifen mit
4 EL Soya-Cuisine bestreichen und mit
2 EL Brennnesselsamen bestreuen. Die Streifen überschlagen und an den Kanten gut andrücken. Die Fladenstreifen spiralförmig drehen auf ein gefettetes Backblech legen. Mit
Schlehensalz sparsam bestreuen. Die Stangen sofort (ohne Gang) in 20 Min. abbacken bei 200°C.

Schwarze Nuss-Feta-Täschchen
1 Pck. Strudelteig ausrollen und mit
Olivenöl bepinseln, dann in Quadrate mit 10 cm Kantenlänge schneiden. Auf jedes Quadrat
1 Stück Feta-Käse geben, dazu
1 schwarze Nuss halbieren und auf den Käse legen. Den Teig um den Käse wickeln, die Ecken gut andrücken und noch einmal mit Olivenöl bepinseln. Die Täschchen auf ein gefettetes Backblech geben und im Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

Das Team des BIO HOF BRINKMANN wünscht viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

Unsere Hofrezepte vom Wildkräuterworkshop im Mai

Kräutersalz
Wildkräuterblätter und Blütenblätter sammeln und dunkel trocknen.
Nach dem Trocknen dicke Stängel entfernen und dann zerkleinert man die Gewürzkräuter, indem man sie nach und nach zusammen mit Salz in einem Mörser verreibt.
Man kann den Kräutersalzen auch Pfeffer- und/oder Korianderfrüchte grob oder fein gestoßen zugeben.

Knoblauchsraukenöl
zum Würzen und Braten

Ein Weckglas ¼ voll mit den gut verlesenen, gewaschenen und mit Küchenkrepp getrockneten Frucht-Schoten der Knoblauchsrauke füllen. Mit Olivenöl auffüllen, das Glas verschließen und mindestens 6 Wochen ziehen lassen.

Wildkräuteressig
für Salate und zum Würzen

1 Tasse grob zerkleinerte Wildkräuter mit
1/2 l Essig (Weißwein- oder Obstessig, je nach Kraut und Geschmack) übergießen.
2 Monate in der Sonne ziehen lassen. Essig abziehen und in Flaschen füllen.

Pesto

100 g Wildkräuter (gemischte Wildkräuter) oder Blüten, bei Blüten
 einige Blätter Gundelrebe- und Zitronenmelisse hinzugeben.
100 g getrocknete Tomaten
100 ml natives Olivenöl
Meersalz

Die Kräuter mit dem Olivenöl im Mörser fein mörsern.
Die getrockneten Tomaten fein hacken, zu dem Kräuterbrei geben und mit Meersalz abschmecken, In Gläser füllen und mit Öl bedecken.

Eingelegte Wildkräuterknospen

250 g Knospen verlesen, mit
250 g Meersalz bestreuen und mit kaltem Wasser bedecken.
Wenn nötig mit einem Teller beschweren. Die Knospen 6 Wochen ziehen lassen, abgießen und gut trocknen. Die getrockneten Knospen in Gläser füllen mit Wildkräutern würzen und mit gutem Olivenöl bedecken.
Den Salzsud eintrocknen lassen um Wildkräutersalz zu gewinnen.

Wildkräuter in Bierteig
Eine Handvoll großer, frische Wildkräuterblätter,
3 gehäufte EL Vollkornmehl,
2 EL SojaCuisine
½ Tasse Bier
1 Prise Meersalz
Öl zum Frittieren
SojaCuisine in eine Schüssel geben, das Mehl zugeben und mit einem Schneebesen schlagen. Dann langsam das Bier hinzugeben weiterschlagen, bis eine recht flüssige Bier-Mehl-Sauce entsteht. Es sollte schon etwas flüssiger sein, damit die Blätter gut darin eingetaucht werden können.
Das Öl in der Pfanne erhitzen und die eingetauchten Blätter darin braun backen.

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