Kategorie: Allgemein

Wir sind #tuetenlosgluecklich. Ihr auch?

Mit dem Beginn des Jahres 2019 werden wir Euch jede Tüte, die Ihr bei uns mitnehmt, berechnen. Denn der Anteil an Tüten, der von Euch mitgenommen wird, ist immer noch recht hoch und wir standen vor der Wahl – schlagen wir den Preis für die Verpackung nun endlich auf die Produkte auf oder bepreisen wir die Verpackung und belohnen damit die Kunden, die Ihre eigenen Tüten und Gefässe mitbringen. Wir finden Variante 2 ist die zukunftsweisendere und nachhaltigere Idee. Daher bitten wir um Euer Verständnis für diese Entscheidung.

Um Euch den Sprung hin zu einem tütenloserem Leben einfacher zu machen gibt es für jeden Kunden, der noch vor Weihnachten bei uns einkauft unseren gerade eingetroffenen, limitierten Speisekammer-Beutel sozusagen als Weihnachtsgeschenk. Damit könnt Ihr dann in Zukunft ganz ohne Tüte Euer Brot und Eure Brötchen bei uns einkaufen (wer mag kann den Beutel natürlich auch für Getreide nutzen :)). Also worauf wartet Ihr noch? Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Und wer das Weihnachtsgeschenk verpasst – die Beutel, die dann noch übrig bleiben könnt Ihr im neuen Jahr auch einfach kaufen – für 2,50 Euro pro Stück. 

Unsere Rezepte und Einkaufsideen vom FAIRSTIVAL in Bielefeld.

Vielen Dank für Euer Interesse an unseren Beiträgen zum FAIRSTIVAL am Samstag in Bielefeld! Hier kommen nun die Rezepte und Einkaufsideen für all diejenigen, die keinen Ausdruck mehr mitbekommen haben: 

Dinkel-Pflanzenmilch.

Zutaten.

80 g Bio-Dinkel

3 Datteln mit Kern

 

Zubereitung.

Dinkel 24 Stunden in Wasser quellen lassen. Dann das Wasser abgießen und den Dinkel noch einmal 24 Stunden lang keimen lassen.

Den angekeimten Dinkel zusammen mit den drei entsteinten Datteln im Mixer zunächst auf kleiner Stufe und dann noch einmal 30 Sekunden auf großer Stufe pürieren.

Anschliessend die Flüssigkeit durch ein Passiertuch gießen.

Die Kleiereste können im Müsli weiterverwertet werden.

Die Flüssigkeit in einem Gefäß im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen und vor dem Gebrauch gut schütteln.

Dinkelmilch lässt sich sehr gut aufschäumen.

Wer den Geschmack von Datteln nicht mag kann die Dinkelmilch auch mit anderen Süßungsmitteln geschmacklich verfeinern – egal ob Sirup nach Wahl, Honig oder Kokosblütenzucker.

Ganz ohne Zusatz eines Süßungsmittels schmeckt die Milch doch etwas „mehlig“.

Eine weitere interessante geschmackliche Aufwertung erfährt der Drink durch die Zugabe von Kurkuma und / oder Ingwer. Dazu einfach ein kleines Stück der frischen Wurzeln mit pürieren.

 

Der „Fairstival“-Cocktail. 

Zutaten.

Selbst hergestellter Dinkeldrink (ca. 150 ml)

100 g Melonenfruchfleisch

1 cl Waldmeistersirup

1/2 Limette ohne Schale

Ein kleines Stück Ingwer

Vier Steinkleeblütenrispen

Fünf Blätter AnisYsop

5 bis 6 Eiswürfel

Zubereitung.

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel zusammen in den Mixer geben und ca. 30 Sekunden lang zusammen mixen. Wer es etwas schaumiger mag lässt den Mixer bis zu einer Minute arbeiten.

Danach die Eiswürfel dazu geben – noch einmal kurz durchmixen damit die Eiswürfel etwas gebrochen sind. Den Drink in einem Longdrink-Glas sofort servieren.

Urgetreide-Infos.

Kulturschatz und Kostbarkeit

Der Ursprung der alten Körner  

Der Anbau von Urgetreide hat eine lange Tradition. Die frühesten archäologischen Funde gehen auf die Zeit um 10.000 v. Chr. zurück. Damals wurde im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris Urweizen (Einkorn und Emmer) kultiviert. Vom sogenannten fruchtbaren Halbmond im Nahen Osten breiteten sich die alten Getreidesorten in vielen Teilen Europas aus.

Urgetreide sind Kulturschatz und Kostbarkeit zugleich. Die Getreide unserer Vorfahren haben den Übergang von einer Gesellschaft der Jäger und Sammler hin zu einer sesshaften Gemeinschaft ermöglicht – und sind so mitverantwortlich für unsere soziokulturelle Evolution. Mit der Sesshaftigkeit, den neu entstandenen Städten und Staatsformen machte der Fortschritt auch vor dem Ackerbau nicht halt. Vermehrter Ertrag war notwendig, um die Bedürfnisse wachsender Bevölkerungen zu erfüllen und führte zur Weiterentwicklung der alten Getreidearten. Bis zum 19. Jahrhundert war das, was wir heute Urgetreide nennen, in Europa fast vollständig von den Feldern und Tellern verschwunden. (Initiative Urgetreide)

Urroggen

Das Multitalent in der Backstube

 Urroggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Urroggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Urroggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.  

Urroggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung. 

Einkorn

Der Vorfahre aller Weizensorten

Die Heimat des Einkorns liegt im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris. Von dort hat sich Einkorn ab ca. 7.600 v. Chr. schrittweise nach Europa ausgeweitet. Während der Bronzezeit war Einkorn eines der Hauptgetreide. Selbst die Alpen-Mumie „Ötzi“ hat sich von Einkorn ernährt. Mit der Zeit hat die Bedeutung von Einkorn abgenommen. Lediglich in Italien wurde es noch als Viehfutter verwendet. Doch mit der aktuellen Renaissance von Urgetreide wird auch Einkorn wieder verstärkt angebaut und in heutigen, modernen Anwendungen eingesetzt.

Urgetreide gesünder als moderne Getreidesorten (Autor: Zen­trum der Ge­sund­heit CH-6006 Luzern)

Wer sich bis­her darum be­müh­te, statt her­kömm­li­chem Ge­trei­de alte Ge­trei­de­sor­ten in seine Er­näh­rung ein­zu­bau­en, wurde gerne be­lä­chelt und als ex­trem be­trach­tet. Schliess­lich könne man alles über­trei­ben. Dass die Wahl von Ur­ge­trei­de­sor­ten je­doch sehr in­tel­li­gent und vor­aus­schau­end ist, zeig­te jetzt eine Stu­die, die sich den un­ter­schied­li­chen Wir­kun­gen von alten und mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten auf ver­schie­de­ne Blut­wer­te wid­me­te. Denn Ur­ge­trei­de sind ge­sün­der – be­son­ders für’s Herz!

Der Ver­zehr von Brot, das aus alten Ge­trei­de­sor­ten ge­ba­cken wurde, kann – im Ge­gen­satz zu Brot aus mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten – den Cho­le­ste­rin­spie­gel und die Blut­zu­cker­wer­te sen­ken, so eine Stu­die, die im Au­gust 2016 im In­ter­na­tio­nal Jour­nal of Food Sci­en­ces and Nut­ri­ti­on ver­öf­fent­licht wurde. Bei bei­den Wer­ten han­delt es sich um die wich­tigs­ten Ri­si­ko­fak­to­ren für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall, so dass davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass ein Brot aus Ur­ge­trei­de die­sen bei­den so häu­fi­gen To­des­ur­sa­chen vor­beu­gen kann.

Alte Getreidesorten: Mehr Antioxidantien, mehr Mineralstoffe

In den letz­ten Jah­ren hiel­ten et­li­che Ur­ge­trei­de­sor­ten ver­stärkt Ein­zug ins­be­son­de­re auf dem Bio­markt. Bio­bä­cker bie­ten immer wie­der Brote aus Emmer, Ein­korn, Wald­stau­den­rog­gen oder alten Din­kel­sor­ten an. Ob diese je­doch tat­säch­lich bes­ser und ge­sün­der sind, war bis­lang nicht si­cher bzw. nicht wis­sen­schaft­lich über­prüft wor­den. Auch war nicht klar, ob es nun – aus ge­sund­heit­li­cher Sicht – einen be­deu­ten­den Un­ter­schied macht, kon­ven­tio­nel­les Ge­trei­de oder Bio­ge­trei­de zu be­vor­zu­gen.

Im Ver­gleich zu mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten lie­fern Ur­ge­trei­de in jedem Fall deut­lich mehr An­ti­oxi­dan­ti­en und ent­zün­dungs­hem­men­de Stof­fe. Sie ent­hal­ten mehr B-Vit­ami­ne und mehr Vit­amin E sowie mehr Mi­ne­ra­li­en (Ma­gne­si­um, Eisen und Ka­li­um) – al­le­samt Fak­to­ren, die vor chro­ni­schen Krank­hei­ten schüt­zen kön­nen.

Nichts­des­to­trotz be­haup­te­ten die üb­li­chen kri­ti­schen Stim­men, alte Sor­ten seien wo­mög­lich ge­sund­heits­schäd­lich, und zwar ge­ra­de auf­grund des hö­he­ren An­teils se­kun­dä­rer Pflan­zen­stof­fe, was sich jetzt je­doch mit vor­lie­gen­der Stu­die der Uni­ver­si­tät von Flo­renz als Trug­schluss ent­pupp­te.

Bessere Blutwerte nach dem Verzehr von Brot aus alten Getreidesorten

An der ran­do­mi­sier­ten Stu­die nah­men 45 ge­sun­de Er­wach­se­ne mit einem Durch­schnitts­al­ter von 50 Jah­ren teil.

In der ers­ten Phase der Stu­die aßen die Teil­neh­mer statt ihres üb­li­chen Bro­tes ab so­fort acht Wo­chen lang Brot aus einer alten Wei­zen­sor­te na­mens Verna. 22 aßen Brot aus Bio-Verna, 23 be­ka­men Brot aus kon­ven­tio­nell an­ge­bau­tem Verna.

An­schließend aßen alle – für wei­te­re acht Wo­chen – Brot aus der mo­der­nen Wei­zen­sor­te Blas­co. Und zum Schluss aßen die Teil­neh­mer er­neut Brot aus Ur­ge­trei­de, wie­der­um acht Wo­chen lang.

So­wohl zu Be­ginn der Stu­die als auch nach jeder acht­wö­chi­gen Phase nah­men die For­scher Blut­pro­ben. Sie un­ter­such­ten die Blut­fett­wer­te, den Cho­le­ste­rin­spie­gel, die Blut­zu­cker­wer­te und alle an­de­ren Herz-Kreis­lauf-Mar­ker.

Der Ge­samt­cho­le­ste­rin­spie­gel, das LDL-Cho­le­ste­rin und die Blut­zu­cker­wer­te san­ken si­gni­fi­kant nach den ers­ten acht Wo­chen, also nach dem Ver­zehr von Brot aus alten Ge­trei­de­sor­ten – und zwar un­ab­hän­gig davon, ob die­ses nun kon­ven­tio­nell oder bio­lo­gisch er­zeugt wor­den war. (Rück­stän­de von Spritz­mit­teln wir­ken sich meist nicht di­rekt auf die üb­li­chen Herz-Kreis­lauf-Mar­ker aus, so dass es nicht ver­wun­dert, wenn sich dies­be­züg­lich kein Un­ter­schied zeig­te.)

Auch konn­te man nach dem Ur­ge­trei­de­ver­zehr eine be­trächt­li­che Zu­nah­me der zir­ku­lie­ren­den sog. en­do­the­lia­len Pro­ge­ni­tor­zel­len fest­stel­len. Diese re­pa­rie­ren be­schä­dig­te Blut­ge­fäße und hel­fen bei der Re­ge­ne­ra­ti­on von Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen. Es gilt: Je höher die Zahl die­ser Zel­len, umso nied­ri­ger das Ri­si­ko für eine Kran­ken­haus­ein­wei­sung oder für Tod durch kar­dio­vas­ku­lä­re Er­eig­nis­se.

Beim Ver­zehr von mo­der­nen Ge­trei­de­sor­ten zeig­ten sich diese Ver­bes­se­run­gen der Blut­wer­te nicht. Es liegt somit die Ver­mu­tung nahe, dass es sich ab­so­lut lohnt, Brot aus alten Ge­trei­de­sor­ten zu be­vor­zu­gen.

Urgetreide: weniger Protein, weniger Gluten, also gesünder

Die in der Stu­die ver­wen­de­te Ur­wei­zen­sor­te war Verna, eine Urgetreidesorte die lange Zeit in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten war. Denn – wie alle alten Ge­trei­de­sor­ten – ist sie we­ni­ger pro­duk­tiv, bringt also we­ni­ger Er­trä­ge als mo­der­ne Wei­zen­sor­ten. Verna konn­te nur dank der Be­mü­hun­gen der Flo­ren­zer Uni­ver­si­tät (Italien) über die letz­ten Jahr­zehn­te hin­weg un­ver­än­dert be­wahrt wer­den.

Verna zeich­net sich durch einen – im Ver­gleich zu mo­der­nen Wei­zen­sor­ten – um min­des­tens 2 Pro­zent nied­ri­ge­ren Pro­t­e­in­ge­halt aus. Dar­über hin­aus ist das Pro­te­in in Verna an­de­res zu­sam­men­ge­setzt als das Pro­te­in mo­der­ner Wei­zen­sor­ten. Wäh­rend mo­der­ne Wei­zen­meh­le aus 8 bis 9 Pro­zent Glu­ten be­ste­hen, ent­hält Verna-Mehl nur 0,9 Pro­zent Glu­ten. Men­schen mit einer Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät oder mit un­spe­zi­fi­schen Ver­dau­ungs­be­schwer­den kön­nen daher alte Ge­trei­de­sor­ten oft viel bes­ser ver­tra­gen.

Unverpackt einkaufen – wie geht das? | Ein paar Ideen und Inspirationen für Bielefeld & Umgebung.

Unverpackt einkaufen – fangt einfach an!

Vielen Dank an Utopia.de für das Zusammenstellen von diesen 4 einfachen Tipps für den Start.

Kennst du das? Kaum vom Einkaufen zu Hause angekommen, quillt der Mülleimer vor Plastikverpackung über. Aber es geht auch anders! Wir haben einfache Tipps für den unverpackten Einkauf.

Wir Verbraucher ärgern uns oft über Mogelpackungen, dreifach verpackte Produkte oder einfach die Zucchini, die im Plastik-Papier-Bett ruht. Das muss nicht sein, der Verpackungswut im Supermarkt kannst du trotzen.

  1. Verpackungssünden meiden und Geld sparen

Kartoffeln unter Klarsichtfolie? Eine Handvoll Obst in dicker Plastikdose? Salat versteckt unter einem Plastikberg? Mach diesen Zirkus nicht mit und meide konsequent solche Verpackungssünden. Damit sparst du oft sogar noch Geld, denn die „To-Go-Snacks“ sind deutlich teurer als die vergleichbare Menge Lebensmittel unverpackt.

  1. Stoffbeutel und Box mitnehmen

Mit Beutel ist nicht der gute alte Jute-Beutel gemeint (der natürlich beim Einkauf immer dabei ist), sondern ebenfalls ein kleiner Beutel für Obst und Gemüse. Schließlich bedeutet verpackungsfrei einkaufen auch, die kleinen Plastikbeutel in der Gemüseabteilung zu vermeiden.

Man darf vor dem Einkauf nur nicht vergessen, den Beutel mitzunehmen. Übrigens haben wir den kleinen Stoffbeutel auch beim Bäcker über die Theke gereicht und brauchten somit keine Einmal-Papiertüte.

  1. Ein Zeichen setzen und Verpackung im Laden lassen

Bist du verärgert über die Menge an Verpackung, die du unfreiwillig mit deinen Lebensmitteln gekauft hast? Dann lass die Verpackung doch einfach im Laden. Laut Verpackungsordnung müssen Geschäfte sogenannte Umverpackungen im Laden zurücknehmen. In Supermarkt und Drogerie gibt es daher meist hinter dem Kassenbereich Mülleimer für die verschiedenen Verpackungsstoffe. Umverpackungen sind solche, die man eigentlich nicht für den Schutz oder den Transport des Produktes braucht. Ein Beispiel ist die Papierbox, in der manche Zahnpasta-Tuben eingepackt sind.

Lässt du den Müll im Laden, setzt du zumindest ein kleines Zeichen – und musst nicht zu Hause den Müll herunterbringen.

  1. Gehe in Unverpackt-Läden

Warum nicht gleich in Läden gehen, die jegliche Lebensmittel unverpackt anbieten? Unverpackt-Läden (und natürlich auch Wochenmärkte) bieten Waren „offen“ an. Dort kannst du dir die gerade benötigte Menge selbst abfüllen oder einpacken und auf diese Weise plastikfrei einkaufen. Egal ob Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Kaffee, Süßwaren, Seife oder Waschmittel: Hier bekommst du fast alles als lose Ware.

Doch wie sieht es mit Getränken aus? Wasser unverpackt einkaufen, wie soll das gehen? Nimm in diesem Fall einfach Leitungswasser.

Unverpackt und nachhaltig in Bielefeld & Umgebung einkaufen –

ein paar Ansätze.

Wochenmarkt.

Versucht doch einfach mal auf dem Wochenmarkt auf zusätliche Verpackung zu verzichten und bringt Eure eigenen Behältnisse und Tüten mit.

Hofläden.

Das gleiche gilt auch für die regionalen Hofläden. Macht Euch mit Euren Taschen und Tüten auf den Weg (am Besten mit dem Rad ;)) und kauft lokal ohne Verpackungen ein. Hier eine kleine Auswahl der Hofläden in und um Bielefeld:

www.gut-wilhelmsdorf.de

www.biohof-bobbert.de

www.koeckerhof.de

www.meyerzutheenhausen.de

Refill.

Unterwegs und kein Wasser mehr in der Trinkflasche? Dann schau bei Refill nach, wo Du zum Auffüllen Deiner Trinkflasche willkommen bist.

www.refill-deutschland.de

Unverpackt-Läden in der Region.

Bielefeld bekommt im September einen eigenen Unverpackt-Laden: www.losgeloest-bielefeld.de

In der Umgebung:

Bad Oeynhausen – bio-provinz.de

Lage – bio-hof-brinkmann.de

Münster – www.einzelhandel.ms | natuerlich-unverpackt.de

Osnabrück – www.tara-unverpackt.de

Paderborn – www.kernidee-paderborn.de

Marktschwärmer.

Lebensmittel direkt aus Deiner Region – einfach online bestellen und dann an einem zentralen Ort abholen oder auch liefern lassen (natürlich könnt Ihr auch hier bei Eurem Gastgeber Bescheid geben, dass Ihr auf alle unnötige Verpackung verzichten möchtet) – die Marktschwärmer machen es möglich und nach Gütersloh bekommt Bielefeld in Zukunft gleich zwei Schwärmereien. Damit wird OWL zu einer richtigen Schwärmer-Hochburg: www.marktschwaermer.de

Transition Initiativen.

Ihr sucht Gleichgesinnte für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft (mit weniger Verpackungen), möchtet Euch an Gemeinschaftsgärten beteiligen, u. v. m.? Dann schaut doch mal bei einer der regionalen Transition-Initiativen vorbei:  www.ttbielefeld.de | lippeimwandel.de

BUND Lippe | Vortrag zur Situation der Natur im Kreis Lippe am 5. Juni in Detmold

Am Dienstag 5. Juni um 19.30 Uhr im kleinen Saal der Stadthalle Detmold.

Außergewöhnlichen Erfolgen bei den medienwirksamen Arten des Naturschutzes steht ein alarmierender Rückgang bei vielen Tier- und Pflanzenarten gegenüber.

Besorgniserregend hierbei ist, dass dieser Rückgang nicht mehr nur die gefährdeten Arten der Roten Listen betrifft, sondern zunehmend auch ehemals häufigere Arten erfasst hat.

Nach einem allgemeinen Überblick und der Vorstellung einzelner Arten werden schlaglichtartig die großen Entwicklungstendenzen in verschiedenen Teillebensräumen unserer Kulturlandschaft behandelt.

Natürlich kann dies angesichts der Fülle verfügbarer Daten nur in einem groben Rahmen skizziert werden. Gleichwohl wird deutlich, wo Defizite liegen, es werden aber auch Hinweise gegeben, wie reagiert werden kann.

Ein lohnenswerter Vortrag und ein Muss, auch für alle, die sich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt haben – Es geht uns alle an.

Der Eintritt ist frei! 

Aktionstage Ökolandbau | Wir sind dabei!

Auch in diesem Jahr könnt Ihr unseren Hof wieder bei den Aktionstagen Ökolandbau erleben. Wir laden Euch am 8. September 2018 dazu ein Euch bei verschiedenen Veranstaltungen bei uns auf dem Hof über unsere Landwirtschaft zu informieren. Erlebt unsere Wildfrüchte bei einer Wildfrüchteführung um 11 Uhr, legt selbst Hand an und verarbeitet diese wilden Schätze des Herbstes bei unserem Workshop und begebt Euch auf eine Führung durch unsere Felder und lernt mehr über Ur-Getreide, bunte Kartoffeln, Blühflächen und vielseitige Hecken. 

Wildfrüchteführung im September – jetzt anmelden!

Wildfrüchteworkshop im September – jetzt anmelden!

Artenreiche Hof- & Felderführung – jetzt anmelden!

Diese Woche: Ausgefallene Bio-Kräuter als Jungpflanzen!

Liebe Kunden,

diese Woche bieten wir Euch ausgefallene Kräuter als Bio-Jungpflanzen an: 

  • Herzgespann
  • Basilikum in grün und rot
  • Amaranth, auch bekannt als Fuchsschwanz
  • Kamminze
  • Lavendel
  • Weisse Melisse
  • Muskatellersalbei
  • Färberdistel
  • Bechermalve
  • Physalis
  • Natternkopf
  • Russischer Estragon
  • Speisechrysantheme
  • Beinwell

Des Weiteren: 

  • Kürbisse (Muscade de Provence, Butternut, Jack o’Lantern, Futsu Black)
  • Peperoni Lila Luzi 
  • Aubergine

Alles so lange der Vorrat reicht. 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer SPEISEKAMMER-Team.

Noch auf der Suche nach einem Adventskalender?

Dann haben wir den richtigen Kalender für Euch – den wunderschön gestalteten Saatgutadventskalender von den Gartenpaten – noch gibt es bei uns in der Speisekammer ein paar Exemplare. Seid also schnell und sichert Euch Euren ganz besonderen Adventskalender.  

Dieser Biosaatgut-Kalender macht gleich doppelt Vorfreude: Auf Weihnachten und auf das nächste Gartenjahr. Die 24 Würfel des Kalenders sind prall gefüllt mit Gemüse- und Kräutersaatgut für deinen Garten oder Balkon!

Der Kalender besteht aus aufwendig gestalteten Boxen, die in einem stabilen Rahmen eingefasst sind. Würfel und Rahmen stecken in einem hübsch gestalteten Außenschuber. Die schmucken Würfel enthalten eine Kurzanleitung für den Anbau der Sämerein und weitere hilfreiche Tipps. Der besondere Clou: Neben der Grafik der Winterwunderwelt ist auf der Rückseite der Würfel ein Sommerbild zu finden. So kannst du dir im Laufe des Advents ein tolles weiteres Bild erpuzzeln. Aus den Würfeln können nach der Weihnachtssaison Beetstecker gebastelt werden.

Die Produktion des Kalenders wurde von dem tollen Team der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Lörrach e.V. unterstützt. 

Das verwendete Saatgut ist für den ökologischen Landbau geeignet und samenfest. Alle Sämereien kommen von Bingenheimer Saatgut. 

Mit dem Kauf des Kalenders unterstützt Du neben der Verbreitung samenfesten Saatguts und dem Anbau von Bio-Gemüse, die Lebenshilfe Lörrach e.V. und die Initiative Gartenpaten. Die Gartenpaten bringen Gartensuchende mit Gartenanbietern in sich unterstützenden Patenschaften zusammen.

BienenBlütenReich auf dem BIO HOF BRINKMANN

Seit vielen Jahren setzt sich das Netzwerk Blühende Landschaft für die Verbesserung der Nahrungs- und Lebensgrundlage von blütenbesuchenden Insekten ein. Ein breites Netzwerk ist entstanden. Vielerorts engagieren sich Menschen für die Belange von Biene, Hummel & Co..

Trotzdem bestehen noch viele Unsicherheiten bei der Anlage und Pflege von Blühflächen: Wie wird das Ergebnis aussehen? Was muss zur Bodenbearbeitung, Einsaat und Pflege gemacht werden? Welches Saat- oder Pflanzgut soll ich nutzen? Dabei stoßen regionale Initiativen und Landwirte an die Grenzen dessen, was sie leisten können. Sei es bei den Kosten für Saatgut und Geräten, fachlichem Wissen oder zeitlichen Kapazitäten für die Öffentlichkeitsarbeit.

Deshalb startete das Netzwerk Blühende Landschaft im Frühjahr 2016 das Projekt BienenBlütenReich. Damit entstehen bundesweit, sowohl auf landwirtschaftlichen Betrieben als auch im öffentlichen Bereich, wertvolle blühende Oasen als Kraftorte für Blütenbesucher. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort für eigene Blütenprojekte inspirieren lassen und das nötige Know-How für die Umsetzung erwerben.

Und auch bei auf dem Hof sind 2.600 Quadratmeter BienenBlütenReich entstanden.

Die Flächen sind hier zu finden und werden demnächst mit Schildern gekennzeichnet:

  • An der Sprikernheide von Hagen kommend auf der linken Seite vor dem Ziegeleimuseum.
  • Am Kampweg in Hagen genau neben unseren Bio-Gärtchen.
  • In der sogenannten Mittelwand in Hagen – zu erreichen über den Feldweg der von der Fröbelstraße ins Feld führt.

Führungen zu unseren Flächen bieten wir an folgenden Terminen an:

3. August 2016 | 18 Uhr | Nach der Food Assembly treffen wir uns am Ziegeleimuseum Lage und gehen mit dem Imker Ruben Neufeld zur Blühfläche am Ziegeleimuseum. 

13. August 2016 | 14 Uhr | Kleine Wanderung zu den Blühflächen bei uns rund um den Hof – mit Tipps zur Anlage eigener Blühflächen. 

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

Unsere Hofrezepte zum „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ im Mai.

Diese Woche gab es bei uns auf dem Hof eine Premiere – zum ersten Mal fand auf und rund um den Hof ein „kulinarischer Wildkräuterspaziergang“ statt. Nach der Begrüßung mit einem Löwenzahn-Aperitif auf Eis schloss sich eine kleine Wildkräuterführung durch den Garten des Hofes an. Dabei wurde zu jedem vorgestellten „Wildkraut“ zunächst ein Teil der Vorspeise (es gab eine Wildkräuter-Antipasti-Auswahl) gereicht. Nach einem Spaziergang durch die Felder – vorbei an Blühstreifen und Hecken zum Kartoffelacker – wurde dann der Hauptgang direkt vom Fendt-Geräteträger am Feldrand mit Blick auf das Dorf serviert. Gestärkt mit einer leckeren Sauerampfersuppe und roten Kartoffeln mit Wildkräuterquark, begleitet von einem Glas Bio-Wein, ging es dann zurück zum Hof, wo Kaffee und ein Gundelrebendessert auf unsere Gäste warteten.

Für alle, die dabei waren und für alle, die nicht dabei sein konnten, hier nun die Hofrezepte zum ersten „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ zum Nachkochen:

Eingelegte Wildkräuterknospen

250 g Knospen verlesen, mit
(Japanischer Knöterich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Margarete, Ringelblume usw.)
250 g Meersalz bestreuen und mit kaltem Wasser bedecken.
Wenn nötig mit einem Teller beschweren. Die Knospen 6 Wochen ziehen lassen, abgießen und gut trocknen. Die getrockneten Knospen in Gläser füllen mit Wildkräutern würzen und mit gutem Olivenöl bedecken.
Den Salzsud eintrocknen lassen um Wildkräutersalz zu gewinnen.

Wildkräuterknospenpaste
2 Zwiebeln putzen, fein hacken und in
2 EL Olivenöl andünsten.
200g Knospen in Öl fein hacken und dazu geben, kurz mit andünsten. Alles in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.
30 g getr. Tomaten fein hacken und zu den Knospen geben, mit
2 EL Wildkräuteressig abschmecken.

Eignet sich als Brotbelag, Füllung für Pasta, Blätterteig, zum Würzen von Gemüsetaschen
Oder als Beilage zum Fleisch.

Gundelrebencreme
500 ml Apfelsaft
7 Gundelrebenranken
1 Pck. Vanillepudding zum Kochen
2 EL gestr. Rohrohrzucker
250g Vollmilchjoghurt (oder Soja-, Hafer-, Reiscreme)

Etwas Saft abnehmen und Vanille-Puddingpulver mit Zucker darin anrühren. Restlichen Saft mit der gebündelten Gundelrebe aufkochen und den Sud wenn möglich über Nacht ziehen lassen. Die Stängel aus dem Sud herausnehmen. Saft wieder zum Kochen bringen, angerührtes Pulver dazugeben und 1 x aufkochen. In einer Schüssel oder im Topf auskühlen lassen.
Den Jogurt cremig rühren und unter die abgekühlte Gundelrebenmasse heben.
Schokolierte Gundermannblättchen
20-30 mittelgroße Gundermannblättchen mit Stiel
50 g Kuvertüre
Blätter waschen und trocken tupfen. Kuvertüre nach Packungsanleitung erwärmen. Blättchen am Stiel anfassen und Kuvertüre mit einem Pinsel auf beide Seiten des Blattes auftragen. Zum Trocknen auf Backpapier legen. Anschließend in verschlossenes Gefäß füllen und für mehrere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Zum Naschen oder als hübsche Deko. Nach dem Erstarren der Kuvertüre die Blätter sehr vorsichtig von der Kuvertüre lösen.

Brennnesselschnecken
1 Pck. Blätterteig von Moin

Für die Füllung:
200 g Brennnesselblätter
100 g Schafskäse
50 g getrocknete Tomaten
Meersalz
Pfeffer (schwarz) aus der Mühle

Die Blätterteigplatten auf einer bemehlten Fläche auslegen.
Die Brennnesseln blanchieren und mit dem Schafkäse und den getrockneten Tomaten fein hacken. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
Die Brennnesselfülle gleichmäßig auf die Blätterteigplatten streichen, an den Seiten einschlagen und einrollen. 1cm dicke Scheiben von den Rollen schneiden, auf ein gefettetes Backblech legen und bei 180° C ca. 10 Min. backen.

Pesto
100 g Wildkräuter (gemischte Wildkräuter) oder Blüten, bei Blüten
einige Blätter Gundelrebe- und Zitronenmelisse hinzugeben.
100 g getrocknete Tomaten
100 ml natives Olivenöl
Meersalz
Die Kräuter mit dem Olivenöl im Mörser fein mörsern.
Die getrockneten Tomaten fein hacken, zu dem Kräuterbrei geben und mit Meersalz abschmecken, In Gläser füllen und mit Öl bedecken.

Wildkräuter-Quark
1 Handvoll Wildkräuter ( Bergknoblauch, Pimpinelle, Knoblauchrauke, wilder Meerrettich usw.)
125g Magerquark
75 g saure Sahne
1 EL Wasser
Salz,
Pfeffer,
Alle Kräuter verlesen, waschen und fein hacken. Quark mit saurer Sahne und Wasser cremig rühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Kräuter hinzugeben und durchmischen.

Sauerampfersuppe
(8 Personen als Hauptspeise oder 16 Personen als Vorspeise)
8 Lauchzwiebeln putzen und mit Laub in Würfel schneiden und mit
600 g Kartoffeln (mehlig) waschen, schälen, würfeln und
5 Stängel Giersch putzen und in Streifen schneiden und
2 Hand voll Sauerampfer Blättern waschen und in feine Streifen schneiden, in
2 EL Olivenöl andünsten. Mit
1 ½ L Gemüsebrühen ablöschen. Alles 20 Min. leise kochen lassen. Mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit
¼ L Weißwein
Meersalz ,
Pfeffer ,
Muskat und abschmecken. Mit geschlagener Sahne servieren.

Brennnesselstangen
300 g Dinkelvollkornmehl mit
150 ml warmen Wasser und
1 Prise Trockenhefe verkneten bis der Teig elastisch ist. Dann 24 Std. an einem warmen Ort säuern lassen.
200 g Dinkelmehl mit
100 ml warmen Wasser und
½ Pck. Trockenhefe vermischen und zu dem Dinkelvorteig kneten. Alles gut durchkneten (ca. 10 Minuten). Den Teig ausrollen und 15 Streifen daraus schneiden. Die Streifen mit
4 EL Soya-Cuisine bestreichen und mit
2 EL Brennnesselsamen bestreuen. Die Streifen überschlagen und an den Kanten gut andrücken. Die Fladenstreifen spiralförmig drehen auf ein gefettetes Backblech legen. Mit
Schlehensalz sparsam bestreuen. Die Stangen sofort (ohne Gang) in 20 Min. abbacken bei 200°C.

Schwarze Nuss-Feta-Täschchen
1 Pck. Strudelteig ausrollen und mit
Olivenöl bepinseln, dann in Quadrate mit 10 cm Kantenlänge schneiden. Auf jedes Quadrat
1 Stück Feta-Käse geben, dazu
1 schwarze Nuss halbieren und auf den Käse legen. Den Teig um den Käse wickeln, die Ecken gut andrücken und noch einmal mit Olivenöl bepinseln. Die Täschchen auf ein gefettetes Backblech geben und im Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

Das Team des BIO HOF BRINKMANN wünscht viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

Food Assembly Lage meets „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“

Um es gleich vorweg zu nehmen – wer sich bis zum 3. Juni als neues Mitglied bei unserer ersten lippischen Food Assembly registriert, sichert sich die Chance auf einmal zwei Freikarten, die wir unter allen neuen Mitstreitern verlosen!

Was ist TOMORROW?

Dazu eine kurze Beschreibung von der Film-Webseite: „Ein Film über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent. Mit mehr als einer Million Zuschauern in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Ausgezeichnet mit einem César als Bester Dokumentarfilm.

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns etwas dazu beitragen könnte?

Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden.

Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und de- mokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann. Für ihren Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet.“

Und was hat das mit der Food Assembly zu tun?

Dazu Kathrin von der Food Assembly: „Viele Filme haben uns bereits gezeigt, welche Probleme es gibt. Auch wie sie entstanden sind und wie sie systematisch weiter von führenden Ebenen in Politik, Finanzwesen und Bildungssystem mit vereinten Kräften immer weiter fortgesetzt werden.“

Wir wünschen dem Film bei uns in Lippe viele Zuschauer und unterstützen als Food Assembly Deutschland den Filmstart in Deutschland. Wir als lokaler Gastgeber präsentieren die Food Assembly und ihre eigenen Gemeinschaften als Teil der Lösung. Die Welt zu retten beginnt eben doch um die Ecke und Tomorrow beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden. Worauf warten wir also noch!

Wann und wo zu sehen?

Im Kino Kaiserhof in Detmold (am Bahnhof)

02.06., 03.06., 04.06., 06.06. und 07.06. – um 20:15 Uhr

08.06. – um 17:45 Uhr

09.06 – um 18:15 Uhr

10.06. und 14.06. – um 18:45 Uhr

11.06. – um 17:45 Uhr

13.06., 16.06. und 21.06. – um 17:00 Uhr

Um die Euch einen Einblick in die Food Assembly als einen Teil der Lösung zu geben, werden wir am 3. Juni, am 6. Juni und am 16. Juni in Detmold vor Ort sein, Euch nach dem Film die erste Food Assembly in Lippe präsentieren und für Eure Fragen zur Verfügung stehen! Wir freuen uns auf inspirierende Kinoabende mit Euch!

Die Food Assembly Lage ist erfolgreich gestartet!

Gestern ist die Food Assembly im Lagenser Ziegeleimuseum erfolgreich gestartet! Bei strahlendem Sonnenschein gab es im Museumsfoyer viel zu gucken, zu staunen und natürlich zu probieren: Leckeren Käse, eine tolle Auswahl an verschiedenen Wurst- & Fleischsorten von Geflügel bis Rind, Rapsöl, Schafjoghurt mit Frucht oder ohne, Kaffee, Kartoffeln, Ketchup, Senf, eine große Bandbreite an verschiedenen Konfitüren und auch Alkoholisches. Kleine Blumensträuße gab es auch – und auch Kräuter, Blumen und Bodenverbesserer für den eigenen Garten. Und schon startet auch schon wieder der neue Verkauf für Mittwoch, 13. April von 16 bis 18 Uhr. Bis auf die Bergkäserei Bierssenhof sind alle Erzeuger wieder mit dabei – und es werden im Laufe der Woche noch weitere dazu kommen.

Alle Hobbygärtner unter unseren Lesern sollten sich jetzt schon den 20. April vormerken. Denn dann steht unsere Assembly ganz im Zeichen des Gartens. Neben Blumen, Kräutern und dem Bodenverbesserer bereichern Saatgut und Jungpflanzen das Angebot.

Nun aber erst einmal viel Spaß mit den Bildern von gestern – anschliessend freuen wir uns auf Ihre Bestellungen:

Hier geht’s direkt zur Food Assembly-Seite

Weitere Bilder und die Gelegenheit, zum Kommentieren gibt es auf der Facebook-Seite der Food Assembly Lage.

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