Blog

Bio-Gärtchen – jetzt noch schnell den eigenen Bio-Acker für die Saison 2017 reservieren!

Die Reservierungen für unsere beliebten Saisongärten 2017 gehen auf die Zielgerade. Werden auch Sie noch ein Teil einer lebendigen Gemeinschaft von saisonalen Bio-GärtnerInnen und erproben Sie sich auf Ihren eigenen 50 qm Bio-Gärtchen, die voreingesät und bepflanzt mit über 40 verschiedenen samenfesten Kräuter- und Gemüsesorten. Mehr Informationen zu unseren Bio-Gärtchen finden Sie auch hier.

Die Saisonpacht beträgt auch für die Saison 2017 wieder einmalig 220 Euro.

Mit dem unterstehenden Formular können Sie Ihre Reservierung direkt an uns senden. Diese Reservierung stellt noch keine verbindliche Buchung dar. Sobald Ihre Reservierung bei uns eingegangen ist prüfen wir die noch verfügbaren Gärtchen und melden uns umgehend bei Ihnen zurück. 

Unsere HofSchätze: Kürbisse – ein variantenreiches, regionales „Superfood“.

Der Kürbis ist ein wirkliches Ernährungstalent und damit ein Muss für die gesunde und vollwertige Küche. Nach und nach erobern die verschiedenen Sorten die Läden – und auch bei uns im Hofladen warten schon viele Kürbisse darauf, von Ihnen und Euch entdeckt zu werden. Kürbisse gehören zu den ältesten kultivierten Pflanzen der Welt und eignen sich perfekt für die gesunde Ernährung. Kürbisse sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Provitamin A. Eine leckere Kürbissuppe hat auch etwas, aber bei all den tollen Inhaltsstoffen, die uns der Kürbis bietet wäre es einfach zu schade, ihn nur in die Suppenecke zu stellen. Denn er kann viel, viel mehr.

Unsere Kürbisse in diesem Jahr sind:

Grüner Hokkaido.
Genauso zu verarbeiten wie sein gelber Kollege. Gleiches Aroma und auch ebenso in der Konsistenz – nur eben mit grüner Schale. Warum nicht mal eine grüne Kürbissuppe geniessen?

Futsu Black.
Ein feiner Kürbis mit einem festen Fruchtfleisch und nussigem Aroma. Kann wie der Hokkaido mit Schale verarbeitet werden. Eignet sich hervorragend für Kürbisspalten.

Spaghettini.
Dieser Kürbis ist fruchtig und nach dem Garen bildet sein Fruchtfleisch feine Fäden aus – die aussehen wie Spaghetti. Einfach im Ganzen im Backofen backen, dann die Schale öffnen und das gegarte Fruchtfleisch mit einer Gabel vorsichtig auslösen. Es schmeckt toll einfach nur gratiniert mit Käse oder auch als Salat oder Zutat zu Aufläufen aller Art. Bei uns findet er auch seine Verwendung als Hauptzutat zu unserem hellen Kürbisketchup.

Sweet Dumpling.
Er ist der Kleinste unter unseren Kürbissen und wie sein Name schon vermuten lässt, schmeckt er leicht süßlich. Am Besten macht er sich als Kürbisspalten – in Kombination mit dem Futsu Black. Auch dieser Kürbis kann mit Schale gegessen werden.

Butternut.
Cremig wie Butter und mit einem nussigen Aroma – das ist der Butternut. Er hat viel Fruchtfleisch und nur ein kleines Kerngehäuse. Der Butternut ist toll für eine fruchtige Kürbissuppe, Kürbismousse, Kürbisschnitzel oder auch in Spaghetti- oder Bandnudelform geschnitten und mariniert als Rohkostsalat.

Patisson.
Ein weißer Kürbis in Ufo-Form mit durch und durch weißem Fruchtfleisch. Eng verwandt mit der Zucchini und darum dieser auch im Geschmack recht ähnlich. Er kann roh oder gegart genossen werden. Roh macht er sich gut als Carpaccio – sehr lecker auch in Kombination mit gekochter Rote Bete. Er lässt sich sehr gut füllen. Der Patisson ist auch die Hauptzutat zu unserem neuen weißen Ketchup.

Hier nun unsere Lieblingsrezepte mit unseren vielseitigen Kürbissen zum Nachkochen als Download. 

 

Land & Lecker: Unsere Rezepte.

Wir sind schon ganz aufgeregt – am Montag, 19. September 2016 ist es nun soweit – die Folge Land & Lecker vom BIO HOF BRINKMANN wird um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt. Wir kennen das Ergebnis auch noch nicht und sind darum sehr gespannt, welche der vielen Aufnahmen aus fünf Drehtagen den Sprung in den 45 Minuten-Film geschafft haben. Außerdem wollen wir endlich wissen, wie den anderen Damen unser Menü denn nun genau gefallen hat und wie viele Punkte sie uns dafür gegeben haben. Wenn Ihr schon mal schauen möchtet, womit wir die anderen Landfrauen im Detail verwöhnt haben:

Hier geht’s entlang zu unseren Rezepten!

Und wir haben uns noch etwas ganz Besonderes für Euch ausgedacht. Auf Vorbestellung könnt Ihr Euch am kommenden Samstag zwischen 9 und 14 Uhr im Hofladen einen Teil unserer etwas anderen, regionalen Hauptspeise zum Nachkochen abholen. Und zwar in Form einer „Kochtüte“, die genau für vier Personen alle Zutaten enthält um einen panierten Kräuterseitling (natürlich frisch aus dem Extertal von Fungi Delikat) in Beinwell mit einem Kartoffelmuffin zu kochen – statt frischem Wildkräuterpesto gibt es dazu eine leckere Sauce. Mit dabei natürlich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit alles gelingt.

Hier entlang geht es zur Vorbestellung der Kochtüte.

Worauf also noch warten – wir freuen uns auf Eure Vorbestellungen!

Um die Frische aller Zutaten zu garantieren können wir diese Tüte leider nicht versenden. Vielen Dank für Euer Verständnis!

 

 

Hof-Rezepte: Zweierlei Kürbis-Suppen – vom grünen und vom gelben Hokkaido

Ein Hingucker ist die Kombination aus zwei verschieden farbigen Kürbissuppen – beide aus dem Hokkaido-Kürbis, aber: für die eine Suppe wurde der orange Klassiker gewählt und für die andere das grünschalige Pendant mit dem Ergebnis, das nur eine Suppe das typische gelb einer Kürbissuppe hat und die andere grün daher kommt. Garniert mit etwas Sahne und einer Kapuzinerkresseblüte zeigt sich das geschmacklich spannende Duo von seiner schönsten Seite!

Nun aber zu den Rezepten:

Gelbe Hokkaido-Suppe. 

1 großer Hokkaido-Kürbis
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250 ml Kokosmilch
Pfeffer
4 Pflaumen
1 Liter Gemüsebrühe
1 TL Meersalz mit Zitronenverbene

Die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen, den entkernten und in Würfel geschnittenen Kürbis dazu geben und diesen weich kochen. Kokosmilch und entkernte Pflaumen dazu geben und die Suppe pürieren. Mit Pfeffer und Meersalz mit Zitronenverbene abschmecken.

Grüne Hokkaido-Futsu Black-Suppe. 

1 mittelgroßer grüner Hokkaido
1 mittelgroßer Futsu Black
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Liter Gemüsebrühe
1 Roggenapfel
250 ml Soja Cuisine
1 Schuß Sojasauce
Schnittlauchblütensalz
Kurkuma
Kreuzkümmel
Paprika süß
Paprika scharf
1 halbe ausgepresste Zitrone
Salzig eingelegte Ebereschen

Auch bei diesem Rezept werden Zwiebel und Knoblauch erst angeschwitzt und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht. Dann die entkernten, nicht geschälten Kürbiswürfel dazu geben und alles weich kochen. Den geviertelten und entkernten Apfel dazu geben. Alles pürieren, dann die Sojacuisine unter die Suppe ziehen und den Saft einer halben Zitrone dazu geben. Die Suppe dann mit den Gewürzen, Sojasauce, Pfeffer und Schnittlauchblütensalz abschmecken. Ein paar eingelegte salzige Ebereschen in die Suppe geben.

Zum Anrichten erst die grüne Suppe in ein Glas geben und dann die gelbe Suppe vorsichtig darauf gießen.

Wir wünschen guten Appetit!

Kochen Sie mit uns! Noch freie Termine in 2016.

Haben Sie Lust bekommen einfach mal mit uns zu kochen? Uns bei dem, was wir in unserer Küche so mit bunten Kartoffeln, vielseitigen Kürbissen, alten Getreidesorten, wilden Kräutern und fruchtigen Wildfrüchten anstellen über die Schulter zu schauen, um ganz neue Ideen und Impulse für Ihre Küche zuhause zu bekommen? Dann zögern Sie nicht und reservieren Sie sich gleich noch einen der freien Plätze in den noch in 2016 stattfindenden Veranstaltungen – einem raffiniert regionalem Outdoorkochkurs oder bei den ausgefallenen Genussaktionen, die wir in Kooperation mit www.erlebniskochen.de anbieten.

Rezepte mit unseren Sommerkürbissen – Spaghettini-Kürbis

Leckerer Spaghettini-Kürbis-Spaghetti-Salat.

1 Spaghetti-Kürbis mittlerer Größe ca. 30 Minuten im Backofen garen. Er ist gar, wenn man ihn mit dem Messer leicht einstechen kann. Dann den Kürbis in der Mitte längst durchschneiden und die Kerne entfernen. Anschliessend das Kürbisfleisch mit einer Gabel vorsichtig herausschälen – so das die Fadenstruktur, die sich beim Kochen gebildet hat, erhalten bleibt.

200g Spaghetti oder Spaghettini kochen. 250 Gramm (bunte) Tomaten oder 100 Gramm getrocknete Tomaten,
eine kleine Zucchini, 1/2 Fenchelknolle und
3 Lauchzwiebeln klein schneiden.
Das Kürbisfleisch mit den Nudeln und dem Gemüse vermengen.

1 Becher Schmand, etwas Balsamico und 2 EL Senf mit Salz und Pfeffer abschmecken und als Dressing unter die
Nudel-Gemüsemischung heben.

Mit einer Hand voll essbarer Blüten garnieren.

Ein Sommermenü.

Wildes Sushi. Ein Rezept angelehnt an unsere Land & Lecker-Vorspeise.

10 Beinwellblätter putzen, Stängel entfernen und im Wasserdunst kurz dämpfen, auf einem Brett auslegen.
100 g Vollkornreis in
250 ml Gemüsebrühe mit einem
Thymianzweig darin gar kochen. Anschliessend mit
Sojasauce abschmecken.

5 Taglilienblüten oder Blätter der Fettehenne putzen und in Streifen schneiden.
3 Schwarze Nüsse vierteln.

Die Beinwellblätter mit dem abgekühlten Reis füllen, die Taglilien / Fettehenne und die Schwarzen Nüsse in die Mitte des Reises legen, so das man Beides an den Enden der Rolle später sehen kann. Die Blätter fest aufrollen und in ca. 3 cm lange Rollen schneiden. Eine Platte mit Schwarzem Ketchup bestreichen und die Sushi-Röllchen darauf setzen. Anschliessend die Röllchen auch von oben mit ein wenig Ketchup beträufeln.

Gefüllte Zucchini.

1 Zucchini (500 g) putzen und längshalbieren, mit einem Löffel etwas Fruchtfleisch rausnehmen und würfeln.
100 g Gerste in
250 ml Gemüsebrühe garen.
1 Zwiebel putzen, Pellen und würfeln, dann in
2 EL Olivenöl mit der gekochten Gerste (und dem Zucchinifleisch/kann auch roh weiterverwendet werden) anbräunen und mit
1 Bund Wildkräuter (nach Saison) fein gehackt und
2 EL Schmand vermengen. Alles gut abschmecken mit
Wildkräutersalz und
Pfeffer (wer mag gibt noch 2 EL Tomatenmark dazu).
Die Gerstenmasse in die Zucchini füllen.
Die restliche Masse in eine Auflaufform streichen, die Zucchini hinein setzen.
1/8 l Gemüsebrühe angießen,
Auflaufform schließen und bei 200°C, ca. 30 Min garen, mit frischem Lichtkornroggenbrot, Wildkräuterbutter und einem Wildkräutersalat oder Wildkräutersalatbouquet servieren.

Wildkräuter- & Blüten-Salat

400 g junge Kräuter/Blütenblätter
(Je nach Saison 2 geriebene Äpfel)
8 Blätter Weinbergknoblauch, fein gehackt
3 EL Olivenöl
4 EL Wildkräuteressig
1 EL Wildkräutersenf
etwas Rohrohrzucker oder Honig
Meersalz oder Wildkräutersalz
Pfeffer
1 Hand voll Taubnesselblüten (weiß, rot, gelb)
½ Kopf Bataviasalat

Öl, Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer gut miteinander verrühren, so dass eine dickflüssige Soße entsteht. Den Salat mit den restlichen Zutaten anrichten und das Dressing über dem Salat verteilen, mit den Nessel-Blüten bestreuen

Wildkräutersalatbouquet

Für das Dressing:
250 ml Wildkräuterssig
250ml SoyaCuisine
1 EL Löwenzahnsenf
4 EL Olivenöl
Honig Frühlingstracht
Blütensalz

Salatbouquet pro Person:
5 Spiere Fenchellaub
3 Kapuzinerkresseblüten mit Stängel
Je 2 Meldesprossen, Hopfensprossen, Johanniskrautsprossen
5 Spiere Vogelmiere
5 Blatt Gänsefingerkraut
2 Blatt Frisée-Salat
2 Blatt Lollo-Rosso
2 Schnittlauch oder Spitzwegerichblätter

Die Salatbouquets zu kleinen Sträußen binden. Zum Binden die Schnittlauch oder Spitzwegereichblätter nehmen. Dann die Sträuße mit dem Dressing beträufeln.

Blüten-Butter

1 Hand voll Blüten (Rose, Kornblume, Salbei, Ringelblüte, Malve, Speisetagetes)
1 EL Olivenöl
250 g Butter
Wildkräutersalz

Butter schon eine Stunde vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen. Blüten zupfen oder fein hacken.
Die Butter und das Öl mit dem Schneebesen weich schlagen, etwas Salz dazugeben, Blüten untermengen.
In Frischhaltefolie wickeln und zur Rolle formen. Butter im Kühlschrank fest werden lassen.

Wir wünschen guten Appetit!

BienenBlütenReich auf dem BIO HOF BRINKMANN

Seit vielen Jahren setzt sich das Netzwerk Blühende Landschaft für die Verbesserung der Nahrungs- und Lebensgrundlage von blütenbesuchenden Insekten ein. Ein breites Netzwerk ist entstanden. Vielerorts engagieren sich Menschen für die Belange von Biene, Hummel & Co..

Trotzdem bestehen noch viele Unsicherheiten bei der Anlage und Pflege von Blühflächen: Wie wird das Ergebnis aussehen? Was muss zur Bodenbearbeitung, Einsaat und Pflege gemacht werden? Welches Saat- oder Pflanzgut soll ich nutzen? Dabei stoßen regionale Initiativen und Landwirte an die Grenzen dessen, was sie leisten können. Sei es bei den Kosten für Saatgut und Geräten, fachlichem Wissen oder zeitlichen Kapazitäten für die Öffentlichkeitsarbeit.

Deshalb startete das Netzwerk Blühende Landschaft im Frühjahr 2016 das Projekt BienenBlütenReich. Damit entstehen bundesweit, sowohl auf landwirtschaftlichen Betrieben als auch im öffentlichen Bereich, wertvolle blühende Oasen als Kraftorte für Blütenbesucher. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dort für eigene Blütenprojekte inspirieren lassen und das nötige Know-How für die Umsetzung erwerben.

Und auch bei auf dem Hof sind 2.600 Quadratmeter BienenBlütenReich entstanden.

Die Flächen sind hier zu finden und werden demnächst mit Schildern gekennzeichnet:

  • An der Sprikernheide von Hagen kommend auf der linken Seite vor dem Ziegeleimuseum.
  • Am Kampweg in Hagen genau neben unseren Bio-Gärtchen.
  • In der sogenannten Mittelwand in Hagen – zu erreichen über den Feldweg der von der Fröbelstraße ins Feld führt.

Führungen zu unseren Flächen bieten wir an folgenden Terminen an:

3. August 2016 | 18 Uhr | Nach der Food Assembly treffen wir uns am Ziegeleimuseum Lage und gehen mit dem Imker Ruben Neufeld zur Blühfläche am Ziegeleimuseum. 

13. August 2016 | 14 Uhr | Kleine Wanderung zu den Blühflächen bei uns rund um den Hof – mit Tipps zur Anlage eigener Blühflächen. 

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

Land & Lecker auf dem BIO HOF BRINKMANN

Das waren aufregende Tage bei uns auf dem Hof (aber auch auf anderen Höfen in ganz NRW) in der letzten Zeit … wir haben uns dazu entschieden, bei Land & Lecker anzutreten um zu zeigen, dass auch ein rein vegetarisches Gericht mit vielen Wildkräutern sehr, sehr lecker sein kann. Natürlich kamen dabei viele unserer Hof-Produkte zum Einsatz – die letzten alten und die ersten frischen bunten Kartoffeln, eine bunte Auswahl an Wildkräutern der Saison von Beinwell bis Waldziest, schwarzer Ketchup, verschiedene Wildkräutersenfsorten, unser Rosen-Mohn-Pesto und natürlich auch das süße Rosenpesto. Mal schauen, wie eine solche, doch etwas gewagte Kombination, bei den anderen Landfrauen ankommt!

Am 14. Juni war es soweit – die dritte Folge der nächsten Land & Lecker-Staffel des WDRs machte Station bei uns und mit ihr bekamen wir Besuch von den fünf anderen „Ladies“, die ebenfalls bei dieser Staffel mit dabei sind. Bevor die Damen bei uns im Café Platz nehmen durften, um unser etwas außergewöhnlichen Menü zu geniessen, waren sie mit dem unverkennbaren Land & Lecker Oldtimers in Bad Salzuflen und im LWL-Ziegeleimuseum unterwegs. Nach einem verregneten Morgen gab es dann am Nachmittag beim Hofrundgang viel Sonnenschein! Einen sehr schönen Bericht über den Land & Lecker-Besuch bei uns hat die LZ-Redakteurin Cordula Gröne geschrieben: Land & Lecker in der LZ vom 18. Juni 2016

Zu sehen ist unsere Folge von Land & Lecker am 19. September um 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen. Wir sind schon sehr gespannt, was wir von dem ganzen Material, dass hier an fünf Tagen gedreht wurde dann zu sehen sein wird! Vielen Dank an das ganze Team und die anderen Ladies für die tollen Tage! Mittlerweile ist auch Folge 4 „im Kasten“ – diese Woche hat der Bus in Kamp-Lintfort auf dem Biolandhof Frohnenbruch (ebenfalls einem Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau, wie wir es ja auch sind) Station gemacht und am 20. Juli geht es dann in die Eifel!

Der Start der ganzen Staffel ist am 5. September, ebenfalls um 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen.

Unsere Hofrezepte zum „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ im Mai.

Diese Woche gab es bei uns auf dem Hof eine Premiere – zum ersten Mal fand auf und rund um den Hof ein „kulinarischer Wildkräuterspaziergang“ statt. Nach der Begrüßung mit einem Löwenzahn-Aperitif auf Eis schloss sich eine kleine Wildkräuterführung durch den Garten des Hofes an. Dabei wurde zu jedem vorgestellten „Wildkraut“ zunächst ein Teil der Vorspeise (es gab eine Wildkräuter-Antipasti-Auswahl) gereicht. Nach einem Spaziergang durch die Felder – vorbei an Blühstreifen und Hecken zum Kartoffelacker – wurde dann der Hauptgang direkt vom Fendt-Geräteträger am Feldrand mit Blick auf das Dorf serviert. Gestärkt mit einer leckeren Sauerampfersuppe und roten Kartoffeln mit Wildkräuterquark, begleitet von einem Glas Bio-Wein, ging es dann zurück zum Hof, wo Kaffee und ein Gundelrebendessert auf unsere Gäste warteten.

Für alle, die dabei waren und für alle, die nicht dabei sein konnten, hier nun die Hofrezepte zum ersten „kulinarischen Wildkräuterspaziergang“ zum Nachkochen:

Eingelegte Wildkräuterknospen

250 g Knospen verlesen, mit
(Japanischer Knöterich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Margarete, Ringelblume usw.)
250 g Meersalz bestreuen und mit kaltem Wasser bedecken.
Wenn nötig mit einem Teller beschweren. Die Knospen 6 Wochen ziehen lassen, abgießen und gut trocknen. Die getrockneten Knospen in Gläser füllen mit Wildkräutern würzen und mit gutem Olivenöl bedecken.
Den Salzsud eintrocknen lassen um Wildkräutersalz zu gewinnen.

Wildkräuterknospenpaste
2 Zwiebeln putzen, fein hacken und in
2 EL Olivenöl andünsten.
200g Knospen in Öl fein hacken und dazu geben, kurz mit andünsten. Alles in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.
30 g getr. Tomaten fein hacken und zu den Knospen geben, mit
2 EL Wildkräuteressig abschmecken.

Eignet sich als Brotbelag, Füllung für Pasta, Blätterteig, zum Würzen von Gemüsetaschen
Oder als Beilage zum Fleisch.

Gundelrebencreme
500 ml Apfelsaft
7 Gundelrebenranken
1 Pck. Vanillepudding zum Kochen
2 EL gestr. Rohrohrzucker
250g Vollmilchjoghurt (oder Soja-, Hafer-, Reiscreme)

Etwas Saft abnehmen und Vanille-Puddingpulver mit Zucker darin anrühren. Restlichen Saft mit der gebündelten Gundelrebe aufkochen und den Sud wenn möglich über Nacht ziehen lassen. Die Stängel aus dem Sud herausnehmen. Saft wieder zum Kochen bringen, angerührtes Pulver dazugeben und 1 x aufkochen. In einer Schüssel oder im Topf auskühlen lassen.
Den Jogurt cremig rühren und unter die abgekühlte Gundelrebenmasse heben.
Schokolierte Gundermannblättchen
20-30 mittelgroße Gundermannblättchen mit Stiel
50 g Kuvertüre
Blätter waschen und trocken tupfen. Kuvertüre nach Packungsanleitung erwärmen. Blättchen am Stiel anfassen und Kuvertüre mit einem Pinsel auf beide Seiten des Blattes auftragen. Zum Trocknen auf Backpapier legen. Anschließend in verschlossenes Gefäß füllen und für mehrere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Zum Naschen oder als hübsche Deko. Nach dem Erstarren der Kuvertüre die Blätter sehr vorsichtig von der Kuvertüre lösen.

Brennnesselschnecken
1 Pck. Blätterteig von Moin

Für die Füllung:
200 g Brennnesselblätter
100 g Schafskäse
50 g getrocknete Tomaten
Meersalz
Pfeffer (schwarz) aus der Mühle

Die Blätterteigplatten auf einer bemehlten Fläche auslegen.
Die Brennnesseln blanchieren und mit dem Schafkäse und den getrockneten Tomaten fein hacken. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
Die Brennnesselfülle gleichmäßig auf die Blätterteigplatten streichen, an den Seiten einschlagen und einrollen. 1cm dicke Scheiben von den Rollen schneiden, auf ein gefettetes Backblech legen und bei 180° C ca. 10 Min. backen.

Pesto
100 g Wildkräuter (gemischte Wildkräuter) oder Blüten, bei Blüten
einige Blätter Gundelrebe- und Zitronenmelisse hinzugeben.
100 g getrocknete Tomaten
100 ml natives Olivenöl
Meersalz
Die Kräuter mit dem Olivenöl im Mörser fein mörsern.
Die getrockneten Tomaten fein hacken, zu dem Kräuterbrei geben und mit Meersalz abschmecken, In Gläser füllen und mit Öl bedecken.

Wildkräuter-Quark
1 Handvoll Wildkräuter ( Bergknoblauch, Pimpinelle, Knoblauchrauke, wilder Meerrettich usw.)
125g Magerquark
75 g saure Sahne
1 EL Wasser
Salz,
Pfeffer,
Alle Kräuter verlesen, waschen und fein hacken. Quark mit saurer Sahne und Wasser cremig rühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Kräuter hinzugeben und durchmischen.

Sauerampfersuppe
(8 Personen als Hauptspeise oder 16 Personen als Vorspeise)
8 Lauchzwiebeln putzen und mit Laub in Würfel schneiden und mit
600 g Kartoffeln (mehlig) waschen, schälen, würfeln und
5 Stängel Giersch putzen und in Streifen schneiden und
2 Hand voll Sauerampfer Blättern waschen und in feine Streifen schneiden, in
2 EL Olivenöl andünsten. Mit
1 ½ L Gemüsebrühen ablöschen. Alles 20 Min. leise kochen lassen. Mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit
¼ L Weißwein
Meersalz ,
Pfeffer ,
Muskat und abschmecken. Mit geschlagener Sahne servieren.

Brennnesselstangen
300 g Dinkelvollkornmehl mit
150 ml warmen Wasser und
1 Prise Trockenhefe verkneten bis der Teig elastisch ist. Dann 24 Std. an einem warmen Ort säuern lassen.
200 g Dinkelmehl mit
100 ml warmen Wasser und
½ Pck. Trockenhefe vermischen und zu dem Dinkelvorteig kneten. Alles gut durchkneten (ca. 10 Minuten). Den Teig ausrollen und 15 Streifen daraus schneiden. Die Streifen mit
4 EL Soya-Cuisine bestreichen und mit
2 EL Brennnesselsamen bestreuen. Die Streifen überschlagen und an den Kanten gut andrücken. Die Fladenstreifen spiralförmig drehen auf ein gefettetes Backblech legen. Mit
Schlehensalz sparsam bestreuen. Die Stangen sofort (ohne Gang) in 20 Min. abbacken bei 200°C.

Schwarze Nuss-Feta-Täschchen
1 Pck. Strudelteig ausrollen und mit
Olivenöl bepinseln, dann in Quadrate mit 10 cm Kantenlänge schneiden. Auf jedes Quadrat
1 Stück Feta-Käse geben, dazu
1 schwarze Nuss halbieren und auf den Käse legen. Den Teig um den Käse wickeln, die Ecken gut andrücken und noch einmal mit Olivenöl bepinseln. Die Täschchen auf ein gefettetes Backblech geben und im Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

Das Team des BIO HOF BRINKMANN wünscht viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

© 2015 BIO HOF BRINKMANN | DE-ÖKO-022