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No-Waste Gruppe in der Wandelwerkstatt Detmold

Gerne laden wir Euch im Namen der Wandelwerkstatt in Detmold zu deren neuer No-Waste Gruppe ein:

Presse und Medien berichten immer öfter über die negativen Auswirkungen von Plastik/ Mikroplastik auf unsere Gesundheit und unsere Umwelt – aber wenn man beim Einkauf durch den Supermarkt schlendert, ist es fast nicht möglich, seinen Einkauf ohne Plastik zu tätigen. Ausgehend von dem Film „Weggeworfen“ in dem es um die Müllfluten als Auswirkungen unseres immensen Konsums geht (5.4.,19.30, Wandel-Werkstatt) und dem Workshop am 7.4. „Frühlingsputz mit „Zero Waste“-Reinigern – die guten alten Hausmittel“ wollen wir eine Gruppe initiieren, die sich einmal im Monat trifft und Ideen austauscht, wie Plastik im Alltag vermieden werden kann.

Ansprechpartnerin:

Sabine Müller: info@lippeimwandel.de

Lippe im Wandel e.V.
Friedrichstrasse 15
32756 Detmold

www.lippeimwandel.de

Samenfestes Saatgut und Blühflächensaatgut gibt es bei uns!

Der Frost ist vorbei – es ist höchste Zeit, sich auf die neue Bio-Gartensaison vorzubereiten. Samenfestes Bio-Saatgut von Bingeheimer und dem norddeutschen Start-Up rankwerk gibt es bei uns. Außerdem frisch eingetroffen – Bio-Seedballs aus dem Extertal und eine bunte Blühmischung für unsere klimatischen Bedingungen. Da freuen sich die Nützlinge und Bienen in Eurem Garten. Wir finden Saatgut macht sich auch super im Osternest. Worauf also noch warten – kommt vorbei und macht Euren Garten und die Welt ein bisschen bunter!

Pferdeboxen frei!

Auf unserem Hof betreiben wir auch einen kleinen ökologischen Pensionsstall.

Aktuell können wir Ihnen wieder zwei Paddockboxen in einer gemischten Herde anbieten.

Geniessen Sie die gemeinsame Zeit mit Ihrem Pferd auf unserer schönen und gepflegten Anlage. Die Pferde kommen das ganze Jahr über nach draußen. So lange es geht im Herbst und sobald es im Frühjahr möglich ist auf die Sommerweiden wo sie als kleine Herde laufen, im Winter stehen kleinere Winterausläufe mit Heunetzen zur Verfügung. Wir füttern die Pferde ausschliesslich mit Bio-Heu oder Bio-Heulage von extensiv genutzten und gut gepflegten eigenen Grünlandflächen und auch das Stroh ist selbstverständlich eigenes Bio-Stroh. Bio-Hafer vom Hof in ganz oder gequetscht ist ebenfalls im Pensionspreis inbegriffen. Darüber hinaus können Sie in unseren Hofgärten zahlreiche Wildkräuter für Ihr Pferd ernten. Eine individuelle Einführung in die Pferdekräuter ist selbstverständlich. Das Wasser in den Tränken wird im Winter beheizt und nach Grander aufbereitet. Pferde trinken das etwas weichere Granderwasser sehr gerne und davon auch mehr als von herkömmlichem Leitungswasser.

Darüber hinaus gibt es eine Sattelkammer mit bereits eingebauten Schränken, eine Bewegungshalle (12 x 18 m), einen Aufenthaltsraum mit Blick in die Reithalle und Zugang zum Garten, einen Sandplatz (15 x 30 m), eine Dualaktivierungsausstattung ist vorhanden und das Gelände rund um den Hof lädt zum Ausreiten ein.

Sie haben Interesse an unseren Boxen? Gerne zeigen wir Ihnen unsere Anlage – bitte vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin unter 05232 5749.

Rote Emmalie ist Kartoffel des Jahres 2018.

Wir lieben bunte und alte Kartoffelsorten – denn wir finden nur die schmecken wirklich nach Kartoffeln. Das es solche Sorten – wie die Rote Emmalie – gibt und das diese mit viel Hingabe und Leidenschaft weiter gezüchtet werden, das verdanken wir Kollegen wie Karsten Ellenberg und zitieren dazu gerne einen Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung

Die „Rote Emmalie“ ist zur Kartoffel des Jahres 2018 gekürt worden.

Die Gekürte ist länglich und lecker, sie hat rotes Fruchtfleisch und kommt aus der Lüneburger Heide. Gezüchtet hat die Kartoffel des Jahres 2018 Bio-Bauer Karsten Ellenberg aus dem kleinen Barum bei Uelzen. Seine „Rote Emmalie“ hat es geschafft, die Jury teilte ihre Entscheidung auf der Biofach mit, der weltgrößten Messe für Naturkost und Naturwaren. Die Auszeichnung soll auf die Vielfalt bei den beliebten Knollen aufmerksam machen.

Ausgewählt hat Ellenbergs rötliches Baby ein Arbeitskreis, dem zehn Organisationen und Unternehmen angehören, darunter der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Anbauverband Bioland. Zur Wahl stehen nur Sorten, die ohne Sortenschutz-Gebühren angebaut werden können, weil der Züchter darauf verzichtet oder weil die Sorte älter als 30 Jahre ist. Dann ist der Sortenschutz abgelaufen, der, ähnlich einem Patent, das geistige Eigentum an Pflanzenzüchtungen schützen soll.

Kartoffel-Klassiker gerettet

Karsten Ellenberg ist kein Unbekannter. Der 55-Jährige mit dem klaren Blick hat als Retter des Kartoffel-Klassikers „Linda“ bundesweit Schlagzeilen gemacht. Der „Spiegel“ nannte ihn 2012 wegen seines Kampfes gegen die Saatgutkonzerne den „Kartoffel-Krieger“. Die beliebte Knolle sollte vom Markt genommen werden, weil sie kein Geld mehr brachte. 2004 lief der Sortenschutz aus. Ellenberg erreichte eine Zulassung in Großbritannien, damit durfte er „Linda“ auch wieder in Deutschland anbauen. Der Europäische Gerichtshof entschied dann 2012, dass Bauern auch Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und vermarkten dürfen.

„Ich bin ein freier Bauer und Unternehmer“, betont Ellenberg stolz. „Ich möchte selbst entscheiden, was ich anbauen und verkaufen will. Da möchte ich mir nichts von Saatgutkonzernen vorschreiben lassen.“ Es könne nicht angehen, dass Pflanzen vom Markt verschwinden, nur weil die Industrie keinen Gewinn mehr mit bewährten Sorten mache. „Es gibt in Europa noch etwa tausend zugelassene Sorten, aber auf dem Markt sind nur eine Handvoll.“ Daran sei auch der Handel schuld, dem es nicht darum gehe, möglichst viele Sorten im Angebot zu haben, sondern vor allem billige.

Vielfalt wird weniger

„Weltweit gibt es über 2000 zugelassene Sorten“, sagt Wilfried Stegmann, Sprecher und Initiator des Arbeitskreises. „Die Tendenz der Sortenvielfalt ist jedoch weltweit leider rückläufig“, bedauert er. Dabei gebe es allein in Deutschland 147 zugelassene Sorten von Speisekartoffeln. Dazu kämen 157 weitere, die in einem anderen EU-Land eingetragen seien und auch hierzulande angebaut würden. In Deutschland kämen nur wenige Sorten aus ökologischer bäuerlicher Züchtung, sagt Stegmann. Die meisten Neuzüchtungen stammten von internationalen Zuchtkonzernen. Heute ist China das größte Anbauland der ursprünglich in Südamerika beheimateten Knollen.

Geschmack, Robustheit, Ertrag und Lagerfähigkeit machen laut Ellenberg eine gute Kartoffel aus. „Die Rote Emmalie wurde gewählt, weil sie aus ökologischer Züchtung stammt und weil sie durch ihre rote Farbe auffällt“, sagt Arbeitskreis-Chef Stegmann. „Sie schmeckt würzig und hat eine ausgesprochen feine Konsistenz.“ Das rote Fruchtfleisch sei dem Pflanzenfarbstoff Anthocyan zu verdanken, der ähnlich auch bei Erdbeeren und Himbeeren vorkomme. „Anthocyane sind Antioxidative, ihnen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben“, sagt Stegmann.

Neuzüchtung kostet viel

Karsten Ellenberg sei als bäuerlicher Öko-Kartoffelzüchter in Deutschland etwas ganz Besonderes. „Ich bin mit den Kartoffeln groß geworden, schon mein Vater hat sie angebaut“, sagt Ellenberg. „Sie lassen sich gut anbauen und sind sehr ertragreich. Das ist nie langweilig.“ Bunte Bratkartoffeln seien seine Leibspeise. „Ich ess aber auch gern mal eine Pizza“, lacht er.

Über die Auszeichnung freut sich Ellenberg. Selektion sei nicht einfach, zwei bis drei Millionen Euro könnte die Neuzüchtung einer Sorte kosten. „Die hatten wir nicht“, sagt er. „Als kleiner Bauer wird man oft belächelt, aber wir haben es mit wenig Mitteln und unserem Können hinbekommen.“ Ellenbergs Hof hat 80 Hektar und zehn Angestellte. Ein Viertel der Fläche gehört den Kartoffeln, rund 100 Sorten werden dort angebaut. Er ist Mitglied von Bioland, dem bundesweit größten Verband für ökologischen Landbau. Ellenberg hat Partner in Kanada, als „Red Emmalie“ wird seine Züchtung auch in den USA angebaut.

In nicht all zu ferner Zukunft sollen die beiden Söhne Hannes und Julius den Hof übernehmen. „Dann hat Vater mehr Zeit für die Zucht“, sagt Julius Ellenberg. Der 26-Jährige hat Agrar-Betriebswirt und Marketing gelernt, er macht den Online-Shop. „Viel geht über Direktvermarktung“, sagt er, rund 80 Prozent der Kartoffeln verkauft der Hof über das Internet und den Hofladen. Und wird es weiter „Linda“ geben? „Unbedingt“, antwortet Julius Ellenberg.

Nur vor Weihnachten – 10% auf Kaffee, Käse und Glühwein!

Liebe Kunden, 

nur diese Woche bekommen Sie 10% auf den losen Kaffee der Indie Roasters, unser Käseangebot und den Restbestand an Glühwein.

Wir freuen uns darauf, Sie noch einmal vor Weihnachten und unserem Winterschlaf bei uns in der Speisekammer begrüßen zu dürfen.

Ihr Speisekammer-Team

Neugierig sein. Neues entdecken. Ursprüngliches geniessen. | Unser PROGRAMM 2018

Noch nicht in unserem Online-Veranstaltungskalender – aber schon verfügbar: Unsere ersten Termine im neuen Jahr

Gerne stellen wir Euch Gutscheine aus – als besondere Geschenke für Eure Liebsten. Denn was gibt es Schöneres, als einem anderen Menschen eine Freude mit ganz besonderen Momenten zu machen. 

Wir freuen uns auf Eure Reservierungen und Anmeldungen und Eure Rückmeldungen zu unseren Ideen. 

Noch mehr Plätzchen-Rezepte … dieses Mal mit Einkorn!

Einkorn-Cantuccini

250 g Einkorn-Vollkornmehl (fein)

140 g Rohrohrzucker

2 Eier

30 g weiche Butter

1 Prise Salz

1 TL Zimt

200 g Mandeln, ungeschält

Alle Zutaten (erst ohne, dann mit Mandeln) zu einem glatten Teig kneten. Drei 3 cm dicke Rollen formen. In Folie wickeln und 1 Stunde kühl stellen. Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 200 °C (Umluft 180°C) auf der 2. Schiene von unten 25-30 Min. backen. Abkühlen lassen. Rollen auf einem Brett schräg in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Cantuccini zurück aufs Blech legen und in 10 Min. goldbraun backen. 

Quelle: chiemgaukorn.de

 

Korinthen-Mandel-Plätzchen

100 g Korinthen

1 EL Rum oder Zitronensaft

140 g Margarine oder Butter

1 Ei

80 g Vollrohrzucker

100 g gemahlene Mandeln

1/4 Teelöffel Vanille

300 g Einkorn-Vollkornmehl

1 TL Backpulver

Korinthen mit Rum beträufeln. Margarine, Ei und Vollrohrzucker miteinander verrühren. Einkorn-Mehl mit Backpulver verrühren und Mandeln und Vanille hinzufügen. Alles zu einem Teig verkneten. Korinthen unterkneten. Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Quelle: initiative-urgetreide.de

Adventszeit ist Plätzchen-Zeit und wir haben die Zutaten für Euch!

Ihr plant Eure Weihnachtsbäckerei? Dann haben wir was für Euch – denn bei uns bekommt Ihr alle Zutaten für Eure Leckereien in den von Euch benötigten Mengen und natürlich unverpackt. Bringt einfach Eure Aufbewahrungsbehälter mit! 

Noch keine Ideen was Ihr backen möchtet? Hier sind unsere Lieblingsrezepte:

Zimtsterne

3 Eiweiß oder, wenn es vegan sein soll ist Aquafaba, das Kochwasser der Kichererbsen, die Zutat der Wahl. Es lässt sich einfach aufschlagen und dann wie Eiweiß verwenden.

und

250 g Puderzucker zusammen aufschlagen.

Die Hälfte davon zurück stellen.

300 g geriebene Mandeln

1,5 EL Zimt

1 TL Rum

1 EL Vanillezucker

100 g Dinkelmehl Typ 1050

mit dem aufgeschlagenen Eiweiß vermengen.

Einen Klumpen formen und den Teig im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Sterne ausstechen, mit dem zurück gestellten Eiweiß bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 10 Minuten lang abbacken.

Schoko-Orangen-Kekse

125 g Alsan

75 g Rohrohrzucker

1 Pck. Orangenschale

3 EL Orangensaft

200 g Dinkelmehl Typ 1050

50 g Kartoffelstärke

1 TL Backpulver

50 Gehackte Bitterschokolade

Alles vermengen, zu Rollen formen und im Kühlschrank durchkühlen lassen. 

Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und bei 200 Grad 10 Minuten lang backen. 

Vanillekipferl

200 g Dinkelmehl Typ 1050

1 Msp. Backpulver

100 g Rohrohrzucker

1 TL Bourbonvanille

1 Ei

125 g Alsan

100 g gemahlene Mandeln

Backblech mit Backpapier belegen, Backofen vorheizen – bei 180 Grad.

Alle Zutaten vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. 

Aus dem Teig bleistiftdicke Rollen formen, in 4 cm lange Stücke schneiden, die Enden etwas dünner Rollen und zu Hörnchen geformt auf das Backblech legen. 

Ca. 10 Minuten backen.

Die heißen Kipferl direkt nach dem Backen  mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker bestreuen. 

Liebesgrübchen

175 g Dinkelmehl Typ 1050

65 g Rohrohrzucker

1EL Vanillezucker

1 Ei

125 g Alsan

2 EL Gelee

Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten und kühl stellen. Anschließend den Teig in kleine Kugeln formen, mit einem mehlbestäubten Holzlöffelstiel eindrücken und etwas Gelee hineingeben. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 10 bis 12 Minuten bei 180 Grad backen.

 

Noch auf der Suche nach einem Adventskalender?

Dann haben wir den richtigen Kalender für Euch – den wunderschön gestalteten Saatgutadventskalender von den Gartenpaten – noch gibt es bei uns in der Speisekammer ein paar Exemplare. Seid also schnell und sichert Euch Euren ganz besonderen Adventskalender.  

Dieser Biosaatgut-Kalender macht gleich doppelt Vorfreude: Auf Weihnachten und auf das nächste Gartenjahr. Die 24 Würfel des Kalenders sind prall gefüllt mit Gemüse- und Kräutersaatgut für deinen Garten oder Balkon!

Der Kalender besteht aus aufwendig gestalteten Boxen, die in einem stabilen Rahmen eingefasst sind. Würfel und Rahmen stecken in einem hübsch gestalteten Außenschuber. Die schmucken Würfel enthalten eine Kurzanleitung für den Anbau der Sämerein und weitere hilfreiche Tipps. Der besondere Clou: Neben der Grafik der Winterwunderwelt ist auf der Rückseite der Würfel ein Sommerbild zu finden. So kannst du dir im Laufe des Advents ein tolles weiteres Bild erpuzzeln. Aus den Würfeln können nach der Weihnachtssaison Beetstecker gebastelt werden.

Die Produktion des Kalenders wurde von dem tollen Team der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Lörrach e.V. unterstützt. 

Das verwendete Saatgut ist für den ökologischen Landbau geeignet und samenfest. Alle Sämereien kommen von Bingenheimer Saatgut. 

Mit dem Kauf des Kalenders unterstützt Du neben der Verbreitung samenfesten Saatguts und dem Anbau von Bio-Gemüse, die Lebenshilfe Lörrach e.V. und die Initiative Gartenpaten. Die Gartenpaten bringen Gartensuchende mit Gartenanbietern in sich unterstützenden Patenschaften zusammen.

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